The Virtual Revolution (BBC)
Ab dem 30. Januar auf BBC und dann wohl auch im Netz
http://www.bbc.co.uk/digitalrevolution/
via MasterSkypeChat
Ab dem 30. Januar auf BBC und dann wohl auch im Netz
http://www.bbc.co.uk/digitalrevolution/
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Es ist mal wieder Zeit für Kitty Content:
Ich mag den Spot, aber das Handy interessiert mich überhaupt nicht. Immerhin habe ich mir Samsung gemerkt. Viraler Erfolg? Da die Kosten für den Spot wohl nicht so hoch waren, könnte er sich trotz meiner Resistenz ausgezahlt haben, was meint ihr?
Kurz nachdem ich das Buch* bei Amazon bestellt hatte, stieß ich bei Lumma auf folgende Präsentation:
The Presentation Secrets of Steve Jobs
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Ich bin ein Kind des Fernsehens.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mich mit 5 Jahren über den Mauerfall aufgeregt habe, weil auf allen DREI Sendern das selbe kam. Als wir kurze Zeit später Kabel hatten, lernte ich durch ausprobieren wie man die Kindersender einprogrammiert. Rückblickend kann ich echt froh sein, dass es nur drei Sender gab, denn so lernte ich hinter unserem Haus so wichtige Fähigkeiten wie Feuer machen, Rinnsale stauen oder Baumhütten bauen. Trotzdem verbrachte ich vor allem im Winter, viel Zeit vor dem Fernseher. Mit 9 Jahren wurde ich dann Michael Schumacher Fan und sammelte alle Infos über die Formel1, die man ohne Internet finden konnte. Und der einzige Grund warum ich zugebe, dass ich “Schumi” Fan war, ist eine bittere Erkenntnis zu der mich meine Expertise führte.
Immer wieder ist mir aufgefallen, dass es Fehler in der Moderation und der Berichterstattung gab. Im Gegensatz zu mir hatten die meisten Erwachsenen weder die Zeit noch das Interesse sich so stark mit den Thema zu beschäftigen. Das wäre ja auch alles gar nicht so schlimm gewesen, aber…
Egal wie gut ich mich auskannte, es war vollkommen egal, für Erwachsene hatte das Fernsehen immer Recht.
Erst war ich wütend, weil ich nicht für voll genommen wurde, aber über meine Jugend wuchs der Wunsch auch Fernsehen machen zu können. Werbung nahm zu der Zeit einen immer größeren Stellenwert ein und die Sender wurden immer geschickter und verwebten Werbung mit Inhalten immer subtiler. Mich faszinierte, dass viele Leute einfach das taten, was ihnen die Werbung sagte. Das wollte ich auch.
Dann kaufte mein Vater seinen ersten 386er und ich war fasziniert. Selber spielen oder gestalten war besser als nur zuschauen. Erst als ich meinen eigenen Computer hatte, nahm das Fernsehen wieder seinen Platz ein, als Hintergrund Berieselung. Als wir dann Internet hatten wurde meine Distanz zum Fernsehen immer größer, denn wenn man dort zu einem Thema recherchiert merkt man, wie oberflächlich und einseitig Fernsehberichte sind (Das Selbe gilt auch für Zeitungen).
Trotz meiner aufkommenden Zweifel, blieb ich auf meinem Weg Richtung Werbung. Ich machte ein Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten und Pratika in einer Marketingabteilung und bei einer Werbeagentur. Dann studierte ich Medien-Design und erreichte mein Ziel: Fernsehwerbung… und?
Es gibt drei Probleme bei Fernsehwerbung:
Diese Faktoren führen dazu, dass man die Aussagen immer stärker vereinfachen muss. Um überhaupt eine Wirkung zu erzielen, muss man Werbung für Dumme machen. Ich will damit nicht behaupten, dass alle Fernsehzuschauer dumm sind, aber niemand verschwendet seinen Verstand um Werbung zu decodieren.
Lange Jahre war ich recht naiv was mein Fernsehweltbild anging, bis mich, bei einem Workshop in Berlin, ein Werbeprofi auf den entscheidenden Gedanken brachte:
Hast du mal darauf geachtet was zwischen der Werbung läuft? Das Programm ist nur der Rahmen für die Werbung!