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Wie funktioniert Crowdfunding?

06.06.2012 ab 19Uhr im Peng

Ihr wollt gerne ein Projekt umsetzen und euch fehlt das Geld? Vielleicht finden es aber andere so geil, dass sie bereit sind euch finanziell zu unterstützen.

Genau für diese Situation haben sich in den letzten Jahren einige Plattformen im Internet gebildet.

Ich selber probiere das gerade mit meinen Podcast über alte und neue Medienrevolutionäre aus:
http://startnext.de/gutenberg

Bei diesem Workshop wird er euch erst einen Überblick über das Crowdfunding geben und dann anhand seines Projekts erste Erfahrungen mit euch teilen.

Ziel wäre es, dass Ihr nach dem Workshop sofort loslegen könnt um eure eigenen Projekte zu finanzieren.

Es wäre toll wenn sich daraus langfristig ein Stammtisch entwickelt, bei dem wir voneinander lernen können.

Der Vortrag findet im Rahmen der Eröffnungsausstellung im Pengland 5.0 statt.
http://www.pengland.de/?sp_events=erste-ausstellung-5

Event bei Facebook:

https://www.facebook.com/events/360408627356671/

 

Los gehts! Crowdfunding

Gestern Abend wurde das Projekt zur Finanzierung freigegeben, jetzt heißt es hoffen. Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr das Projekt unterstützen oder verbreiten würdet. Und falls Ihr mehr darüber oder über Crowdfunding wissen wollt, gibts am 06.06.2012 um 19 Uhr im Pengland/Mainz die Gelegenheit dazu:https://www.facebook.com/events/360408627356671/

Hier geht´s zum Projekt:
http://startnext.de/gutenberg

Zufälle gibts!

Am letzten Dienstag kamen zwei neue Gesichter ins Pengland um Ihr crowdfunding Projekt vorzustellen: http://www.startnext.de/jenseitsderworte
Wahrscheinlich werden wir den Vortrag dann zusammen machen.

Gutenberg 2012

Crowdfunding

Gutenberg 2012 – Podcasts über alte und neue Medienrevolutionäre


http://www.startnext.de/gutenberg

An diesem Projekt arbeite ich jetzt intensiv seit Anfang Mai. Ich werde mal ausprobieren ob ich ein Kulturprojekt finanziert bekomme.

Gutenberg ist der Mann des letzten Jahrtausends und hat durch die Verbesserung des Buchdrucks die heutige Wissensgesellschaft überhaupt erst ermöglicht. Aber wir verlassen die Gutenberg Ära (Einer zu Vielen) und lernen durch das Internet etwas neues kennen (Viele zu Vielen). In meinem Projekt möchte ich die Rolle von Gutenberg nochmal für Youtube aufbereiten und die Geschichte bis in die heutige Zeit fortsetzen. Wer sind die Gutenbergs 2012?

Blog Beiträge:

Videos:

Lars Reichow über Gutenberg 2020

Pecha Kucha Vortrag – We are about to make history

 

Bücher über Gutenberg – John Man „The Gutenberg Revolution“ & Stephan Füssel „Johannes Gutenberg“

 

Was ist so spannend an Gutenberg?

 

Ich mach was mit Gutenberg und brauche eure Hilfe

Presse:

Sensor Juni: From Gutenberg to Zuckerberg: Crowdfunding in Mainz

http://www.sensor-magazin.de/from-gutenberg-to-zuckerberg-crowdfunding-in-mainz/

AZ 01.06.2012: „Schutzpatron des Silicon Valley“

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/12035120.htm

AZ 02.06.2012: Jeff Jarvis würdigt in Mainz Gutenberg als Urahn von Apple & Co.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/kultur/literatur/12040798.htm

 

Ich mach was mit Gutenberg und brauche eure Hilfe

–In German again, but I will write about this project in English in a few weeks.–

Im Grunde trage ich die Idee schon seit Anfang des Jahres mit mir herum und so langsam wird es ernst. Ich möchte eine Podcast Serie über den Mainzer Medienunternehmer Gutenberg und die von ihm ausgelöste Revolution machen. (Weil ich jetzt schon ein paar mal gefragt wurde, ich meine den Mainzer Buchdrucker und nicht den doppel T Plagiator) Danach werde ich mich auch auf die Suche nach der aktuellen Medienrevolution machen und versuche die Gutenbergs von 2012 zu interviewen.

Dieses Projekt würde ich gerne zu einem Teil über Crowdfunding finanzieren, aber bevor ich da den virtuellen Hut herum geben kann, brauche ich eure Hilfe. Ich brauche 25 Fans und würde diese gerne erreichen ohne das Projekt an die große Glocke zu hängen (Die will ich erst läuten, wenns ums Geld geht.)

Auf Startnext erfahrt Ihr auch mehr über das Projekt: http://startnext.de/gutenberg

Warum hat die VRM nicht Google erfunden?

Gestern war ich beim Innovations Workshop der Verlagsgruppe Rhein Main und dort warf der Sprecher der Geschäftsleitung die Frage auf: „Warum hat die VRM nicht Google erfunden?“ Ein Grund dafür mag sicher die geringe Risikobereitschaft gewesen sein, ich vermute aber die Kluft ist tiefer und die Frage sollte weiter gefasst werden:

Warum wurde Google nicht in Mainz oder Deutschland erfunden?

Warum wurde Google nicht von einer großen Firma erfunden?

Es ist ja nicht so, dass die New York Times oder irgendeine andere Tageszeitung ständig innovative und funktionierende Konzepte entwickeln. Mir fällt spontan nicht eine ein. Das liegt auch an der Weltsicht der Presse, denn die ist darauf ausgerichtet bestehendes zu vermitteln. Visionen und Möglichkeiten lassen sich nicht validieren und widersprechen zum Teil den journalistischen Qualitätsansprüchen. Sicherheit und Wahrheit sind wichtige Kriterien. Im Tagesgeschäft sind Fehler inakzeptabel. Aber Innovation erfordert eben eine Fehlerkultur.

Fehler machen -> lernen -> verbessern -> Fehler machen …

Google wusste bei der Gründung noch nicht, wie sie Geld verdienen werden und welche Goldgrube sie mit kontextsensitiver Werbung da gefunden hatten. Geld verdienen stand in den ersten Jahren noch nicht ganz oben in der Strategie, was sich als größte Stärke des Unternehmens herausstellte. Die Konkurrenz hatte zwar auch gute Suchergebnisse , aber durch die viele Werbung wurde mehr Bandbreite benötigten und deshalb waren sie langsamer. Der Suchende interessiert sich aber vor allem für das Ergebnis. Kein Geld zu verdienen wäre aber für eine Zeitung ein Fehler, weil deren Kerngeschäft darin besteht für Inhalte Geld zu verdienen und sehr genau auf Profitabilität geachtet werden muss.

Uni Mainz ist nicht Stanford

und Rheinhessen nicht das Silicon Valley. Viel entscheidender für die Entstehung von Google war das Umfeld. Während in Mainz noch Bleibuchstaben gesetzt wurden, lief in Kalifornien einen ganz andere Entwicklung ab. Ich lese zur Zeit immer mal wieder die Biografie von Steve Jobs
und bin total neidisch, wenn ich das lese. Auch wenn es mit Militärforschung angefangen hat, muss es dort in den 80er Jahren ziemlich abgegangen sein. Es gab nicht nur den Kampf zwischen Gates und Jobs, sondern auch Adobe, HP oder Xerox waren dort angesiedelt. Die Stanford University ist hier einer der wichtigsten Knotenpunkte. Sie hatte schon früh Computer Kurse und verbindet systematisch Nerds mit Unternehmern. Sie stellt sozusagen das innovative Rückrad der Region. Zudem lernt man dort etwas vollkommen anderes als die deutsche Betriebswirtschaftslehre. Die Ansätze sind oft viel praktischer. Es geht nicht nur darum Theorie zu verstehen, sondern Studenten werden dabei unterstützt Ideen in die Tat umzusetzen. Es geht um die „Execution“.

In Deutschland geht es immer darum einen Businessplan zu entwickeln. Das ist bei Startups anders. Dort gilt die Einstellung: „während andere noch schreiben und Excel Tabellen ausfüllen, bauen wirschon den Prototypen und gehen vor Investoren pitchen.“ In Deutschland führt alles über die Bürokratie. Eine Firma muss auf dem Papier gut aussehen, scheitert dann aber oft beim ersten Kundenkontakt.

Wie kann die VRM das nächste Google erfinden?

Garnicht! Es ist eher unwahrscheinlich, dass aus einem eigenen VRM-Labor plötzlich das nächste große Ding kommt, aber das gilt für Millionen andere Unternehmen auch. Große Organisationen leiden immer unter Zwängen, denen Studenten und kleine Teams nicht unterliegen. Die können einfach drauf los probieren und wenn das eine nicht klappt, dann vielleicht was anderes. Fast keiner der Super-Gründer kommt aus dem Nichts. Jeder ist vorher schon einmal gescheitert oder hat was kleineres verkauft um den nächsten großen Coup zu landen.

Wie kann die VRM trotzdem in innovative Konzepte investieren?

Dafür sollten wir uns zu erst einmal anschauen, was die Verlagsgruppe bereits besitzt: Regionale Bekanntheit und Vertrauen bei den Lesern.

Damit kann man schon einiges anfangen. Denn genau das fehlt jungen Unternehmen in der Start-Phase und genau in diese Richtung wurde auch schon der erste Schritt unternommen. Als Partner vom Gründerwettbewerb des Nordhafens unterstützt die Allgemeine Zeitung bereits lokale „StartUps“. Und darauf kann man aufbauen. Vielleicht lässt sich daraus eine Gründerkultur hier in der Region entwickeln.

Mittelfristig könnte die Zeitung dann Reichweite gegen Unternehmensanteile tauschen, in wie weit sich das mit dem journalistischen Anspruch beißt, will ich nicht bewerten, aber dafür ließen sich sicher Lösungen finden.

Langfristig wäre der Aufbau einer Crowdfunding Plattform sicher sinnvoll um junge Unternehmen und Microinvestoren (Ein Teil der Leserschaft) miteinander zu verbinden. Dabei könnte man sich dann einen Anteil sichern und hätte vielleicht auch die ein oder andere spannende Geschichte im Finanzteil, über eines der Leser-StartUps.

Eine weitere Idee, wäre eine inhaltliche Ausrichtung auf lokales Unternehmertum und eine engere Vernetzung von Mainzer Institutionen und den Studenten, die oft nach dem Studium die Stadt verlassen. Auch eine Gründerkonferenz wäre gut um interessante Persönlichkeiten nach Mainz zu holen.