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How to Talk to Anyone – Buchtipp

Mir ist bei einer Freundin wieder ein Buch in die Hände gefallen, das ich ganz interessant finde:
How to Talk to Anyone von Leil Lowndes

Das Buch ist sehr praktisch geschrieben und mit Anekdoten und Studien angereichert. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch mal zu lesen, auch wenn es doch recht amerikanisch ist. Nach dem Lesen weiß man auf jeden Fall, wie man ein Gespräch ins Rollen bringt und wie man seine Ziele erreicht. Dabei geht die Autorin nie den direkten Weg. Ein Beispiel:
In Kapitel 86 „empty their tanks“ geht es darum, dass man erst eine Botschaft übermitteln kann, wenn man seinem Gegenüber die Gelegenheit gibt sich auszusprechen. Erst wenn der Kopf frei ist, kann wieder etwas neues hinein.

Auf eine Frage wurde aber überhaupt nicht eingegangen: Will ich das überhaupt? Will ich wie ein Politiker durchs Leben gleiten oder versuche ich nicht alles zu kontrollieren und lasse dem Zufall seinen Raum?

Ich werde auf jeden Fall meine Gespräche bewusster wahrnehmen und bestimmt auch ein wenig interessanter gestalten können. Ich habe das Buch viel zu schnell gelesen und sollte es vielleicht nochmal Schritt für Schritt durchgehen (ein Kapitel pro Tag lesen und dann versuchen den Tipp auszuprobieren) Dann bleibt bestimmt auch mehr hängen.

Metaarbeit

Ich habe vor ein paar Tagen Menschliche Kommunikation: Formen Störungen Paradoxien von Paul Watzlawick gelesen. Und die Unterteilung der Kommunikation in verschiedene Ebenen: Kommunikation, Kommunikation über Kommunikation (Metakommunikation) usw. hat mir auch einen neuen Blickwinkel auf die Arbeit ermöglicht.

Denn auch hier gibt es verschiedene Stufen in denen was gemacht wird, bei denen der Abstraktionsgrad auf jeder Stufe zunimmt. Nicht jedes Unternehmen bildet alle Stufen ab. Es ist möglich ein Unternehmen alleine auf der ersten Stufe zu führen. Auch gibt es viele Menschen, die übergangslos zwischen den Stufen wechseln.

Arbeit

Hier handelt es sich um die Ausführung von fest definierten Arbeitsschritten oder wie man auch sagt: schaffen.

  • Eine Mauer bauen
  • Bauteile zusammen stecken
  • an der Kasse sitzen
  • Taxi fahren
  • Einen Text übersetzen

Metaarbeit

Koordination der Arbeitsschritte (einfaches Management). Man hat eine Zielvorgabe und plant die notwendigen Schritte zu deren Erreichung.

  • Eine Baustelle planen
  • Eine Fertigungsstraße koordinieren
  • Schichtpläne erstellen
  • Eine Taxizentrale leiten

Metametaarbeit

Noch eine Stufe höher werden die Ziele definiert und dann ein Plan entwickelt.

  • Ein Haus entwerfen
  • Ein Produkt entwickeln
  • Ein Einzelhandelskonzept schreiben
  • Den Verkehr planen

Metametametaarbeit

Während die ersten drei Stufen bei fast allen größeren Organisationen abgedeckt werden, wird es hier etwas ruhiger. Denn es geht um das Warum? Die schnellste und einfachste Antwort auf diese Frage ist GELD. Aber es lohnt sich auf dieser Stufe etwas Zeit zu verbringen und eine bessere Antwort zu finden. Warum machen wir das? Was möchten wir erreichen?

Metaarbeit skaliert besser

Was mich besonders an den hören Metastufen reizt, ist dass die Arbeit mit jeder Stufe größere Auswirkungen hat oder auf BWLisch besser skaliert.

Sprachspagat, mit einem Bein im Bullshit

Es ist garnicht so leicht die richtigen Worte zu finden, wenn man mit Designern und Unternehmern gleichzeitig sprechen will, aber das muss ich mal lernen.

Du oder Sie?

Bei Designern duzt man sich und Unternehmer werden gesiezt. Wenn das so einfach wäre, denn die Grenzen sind fließend und bei meiner Webseite wird es dann ganz unübersichtlich, ich denke oft darüber nach, welche Form in jetzt wählen soll. Wenn ich zu sehr den Unternehmer raus-hängen lasse und von Skalierbarkeit und dem R.O.I. rede, kommt manchmal von Seite der Kreativen: „Was laberst du da eigentlich für nen Bullshit, du BWLer? “ auf der anderen Seite bekomme ich von BWLern oft zu hören, dass ich doch seriöser auftreten soll.

Das du schafft schneller Vertrauen und Nähe, beides wichtig für den Kreativen-Prozess, dagegen schafft das Sie eine professionelle Distanz, die bei der Realisierung hilfreich ist.

Hin und Her

Ich weiß nicht was mir lieber ist, denn im Grunde ist die passende Sprache Situationsabhängig und auch nicht einfach auf den Berufszweig einzugrenzen und ich kann mich einfach nicht entscheiden. Ich will weder alle duzen oder siezen, aber im Blog weiß ich nie wer vorbei kommt. Ich habe keine Ahnung, was da besser ist. Vielleicht mache ich einfach mal „Sie Wochen“ und prüfe die Resonanz.

Fachsprache oder Bullshit-Talk

Auch bei Fachausdrücken gibt es ein ähnliches Problem. Für den einen ist der Begriff redundant und anderen muss man erklären, dass er sehr häufig verwendet wird. Ich halte nichts davon Erwachsene Menschen wie Kleinkinder zu behandeln, aber im Grunde spreche ich zwei verschiedene Sprachen. Vielleicht sollte ich mal ein Glossar erstellen. Auf Fachausdrücke verzichten, werde ich nicht, zumindest wenn nur dadurch eine präzise Beschreibung möglich ist. Wenn es aber geht, versuche ich eine einfache Sprache zu wählen und werde deutsche Begriffe den amerikanischen vorziehen. (Das sollte ich mir mal für mein Manifest merken)

Was meinst du oder was meinen Sie?

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Wissen vermitteln

 

„Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt“

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916)

 

Wissen vermitteln

Mich interessiert fast alles und ich mag es mir neues Wissen anzueignen, auch wenn ich dafür Bücher ohne Bilder lesen muss. Aber noch lieber teile ich mein Wissen mit anderen. Früher war mein Ziel einfach nur mehr Leute von dem zu begeistern, was mich interessiert und gleichzeitig andere zu finden, die schon begeistert sind und von denen ich lernen kann. Deshalb kenne ich auch auf fast jedem Feld Leute, die mehr können als ich.

Heute geht es mir auch ein bisschen darum die Welt zu retten. Ich glaube, nur wenn wir unser Wissen aggressiv teilen, können wir unsere Popos vor den noch kommenden Katastrophen retten.

Ich biete schon seit 6 Jahren Workshops und Seminare zu verschiedenen Themen an und habe auch nebenbei vielen Kommilitonen im direkten Austausch Wissen vermittelt und die meisten kommen wieder.

Hier eine Übersicht meiner Workshops und Schulungen:

Neues Seminar-Angebot mit Rohbau und Sonnenschein

Zusammen mit Hardy (BWLer und Gründerberater) arbeite ich zur Zeit an einer Workshop-Reihe, die Kreativen die nötigen Wirtschaftsgrundlagen beibringen soll.

Seminare für Unternehmen

Aber auch für interne Schulungen kann ich Seminare mit einem eigenen Themenschwerpunkt entwickeln.

Meine Schwerpunkte

  • Kommunikation
  • Kommunikationstechnologie (Von Zeitungen bis Google+)
  • Motivation und Psychologie
  • Interne Kommunikation (z.B. effektiver E-Mailen oder Cloudcomputing)
  • Changemanagement
  • die Digital Natives kommen (weil ich selbst einer bin)
  • Präsentationen und Pitches (wie Steve Jobs)
  • Dezentrale Organisation (Arbeit 2.0)
  • Awesomness (Mehr als Dienst nach Vorschrift)

Meine Aktuellen Angebote finden sie hier:

http://alexboerger.de/seminare/

Nordhafen e.V. gegründet

Am Mittwoch Abend wurde der Nordhafen e.V. gegründet und da ich seit Dienstag einen Schreibtisch bei Hardy im Zollhafen bezogen habe, bin ich jetzt Mitglied des Vereins. Juhu, mehr zu meinem neuen Arbeitsplatz und dem Verein dann in den nächsten Wochen.

www.nordhafen.net