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Peng Communication Fight Club (Donnerstag 07.01. 20Uhr)

Da wir immer wieder Probleme mit dem Ordnungsamt haben, wenn mehr als 40 Leute gleichzeitig im Pengland sind, wird es Zeit für einen Umzug. Dies gestaltet sich in Mainz aber nicht so einfach. Es stehen zwar überall in der Stadt Geschäftsräume leer, aber die meisten sind umzingelt von Wohnungen. Da aber nicht davon auszugehen ist, dass weniger Menschen das Pengland besuchen, wird es da zu den selben Problemen kommen. Wir haben also nicht gerade viel Auswahl.

Die Locations die für uns in Frage kommen, sind zu teuer. Das ist aber kein Grund gleich aufzugeben, aber wir müssen so langsam mal unsere Taktik ändern. Um unsere Situation zu verbessern müssen wir Allianzen bilden. Und dies gestaltet sich auf Grund der heterogenen Gruppe nicht gerade einfach. Ein wichtiges Element bei Peng ist die Unabhängigkeit und das widerspricht vielen möglichen Kooperationen.

Um dieses und weitere Kommunikationsprobleme zu lösen, gründen wir am Donnersag 07.01.2010 um 20 Uhr im Pengland den Peng Communication Fight Club.

Bei diesem Starttreffen geht es darum die aktuelle Kommunikation von Peng auszuwerten und erste Ideen zu Verbesserung zu sammeln.

Warum „Communication Fight Club?“

Eigentlich machen wir das genaue Gegenteil des Fight Clubs. Unsere Regeln:

1. Regel: Sprich über das Pengland

2. Regel: Sprich über das Pengland

und wer zum ersten Mal im Pengland ist, muss reden!

Die Gemeinsamkeiten mit dem Fight Club liegen eher in unserer Mitgliederstruktur. Wir haben, auf den unteren und mittleren Ebenen, Kontakte in vielen wichtigen Institutionen in Mainz. Wir sollten diese Kontakte nutzen um die Institutionen zu verbinden  und zu vernetzen und dadurch gleichzeitig Peng als wichtige Bereicherung der Stadt etablieren. Wir sind eine Übergrund-Organisation.

Die nächste Chance uns einzubringen ist die Bewerbung von Mainz zur Stadt der Wissenschaft 2011

Wer Lust hat das mitzugestalten ist herzlich eingeladen.

Update: Artikel jetzt auch auf Pengland.de

Verlinken Verboten

Verbieten Verboten

Da ich die Aktion von Miri sehr cool finde, will ich mich gleich mal dem Verbot widersetzen und poste hier ihre Mail:

Betreff:

öffnen, lesen und weiterleiten VERBOTEN


Text:

Da es in unserem ansonsten schönen Städtchen erheblich an Verboten mangelt*, haben wir vom gONZo verlag vor einigen Wochen beschlossen, gegen dieses schwere Defizit vorzugehen. Und zwar in Form von Verbotsaufklebern.

Wir verstehen diese Aktion nicht nur als Dienst an der Bevölkerung, sondern auch als Dienst für das Ordungsamt, das derzeit mit dem Verbieten gar nicht mehr hinterher kommt (Frag nicht, was Dein Ordnungsamt für Dich tun kann – frag, was Du für Dein Ordnungsamt tun kannst: Maßregel Dich selbst!).

Und der Erfolg gibt uns recht: knapp 800 dieser Aufkleber sind mittlerweile in Umlauf und die Anfragen nehmen nicht ab. Das Bedürfnis nach mehr Verboten scheint gigantisch zu sein.

Da das wahllose verbieten zwar eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe ist, wir aber auch noch an anderen Fronten zu kämpfen haben, gibt es die Aufkleber nun zum Selbermachen. Im Anhang befinden sich die Dinger als PDFs. Einfach selbstklebende, transparente, bedruckbare Folie in den Drucker legen, drucken, ausschneiden und losverbieten! (Keine Angst, man bekommt sie aber auch immer noch bei uns.)

Auch wenn es sich von selbst verstehen sollte: Das Kleben dieser Verbotsgebote ist in der Öffentlichkeit natürlich strengstens VERBOTEN! und ausschließlich in privaten Räumen gestattet. Und dass irgendjemand unter vier Verbotsschilder an einem einschlägigen Ort in Mainz „verbieten verboten“ geklebt hat, ist alles andere als lustig! Und auch über „anmalen verboten“ am Gutenberg-Sockel konnten wir so gar nicht lachen!

Nachmachen, das Problem ernst nehmen, diese Mail weiterleiten, die Verbote eigenmächtig ausweiten oder uns Wünsche für weitere Verbote schicken ist hingegen ausdrücklich erwünscht.

Wer keine Lust zum Selberbasteln hat, kann uns entweder ne Mail schicken, im Peng (in Mainz) vorbeigehen oder auf die nächste gONZo Veranstaltung kommen.

Verbotene Grüße,

Euer gONZo verlag

* Für was Verbote so wichtig sein sollen? Jugendlichen z.B. die Grenzen zu nehmen, die sie zu ihrer Bewusstseinsausbildung dringend überschreiten müssen, ist subtile Gehirnwäsche. Aber auch das Verbot als Form des Verzichts als spirituelle Erfahrung spielt hier eine Rolle. Dinge abzulehnen wird auch in polizeipädagogischen Puppenspielen an Kinderinnen und Kinder vermittelt (www.polizei.rlp.de). Und manchmal nehmen Verbote auch einfach Entscheidungen ab: Das muss ich jetzt nicht machen, weil ich’s eh nicht darf. Ach, es gibt viel Gründe… Verbote haben tatsächlich unberechtigter Weise so einen schlechten Ruf!

www.myspace.com/gonzoverlag

www.mainzerliteraturfestival.blog.de

Anhänge:

Verbot_Schilder.pdf

Update:

gibts ja doch im Netz: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=327514263&blogId=502447602