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Peng

Ich bin direkt nach der Vereinsgründung der Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V (Heute auch als Peng bekannt) beigetreten.

Im zweiten Jahr von Peng war ich dann auch Mitglied des Vorstands und habe mich um Sponsoring und Lobbyismus gekümmert, habe dann aber den Vorstand wieder verlassen um Platz für andere zu machen.

2011 wurde ich wieder zurück in den Vorstand gewählt und mache weiter das, was ich schon immer gemacht habe, nur diesmal mit Amt. Ich habe den neuen Vorstandsposten: „Strategie & Entwicklung“ und werde versuchen dem Peng mal den Blick in die Zukunft beizubringen. Bisher geht unser Blick selten über 3 Monate hinaus.

Neben meinem Vorstandsposten habe ich auch die Facebook und Twitter Aktivitäten aufgebaut und pflege seit 4 Jahren Inhalte in die Webseite ein.

pengland.de

Social Media

Mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Social Media

Social Media habe ich schon genutzt, bevor es den Begriff überhaupt gab. Schon mit 16 Jahren habe ich mich an Internetforen beteiligt und mit 18 habe ich dann ein Social Network für meine Klasse gebaut. (leider habe ich nicht das Potenzial wie mark zuckerberg erkannt). Und auch später habe ich immer wieder verschiedene Formen von Social Media verwendet um bessere Kommunikation zu ermöglichen. Ich betreue seit 4 Jahren den Internetauftritt der Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation (www.pengland.de). Auch die Facebook (2350 Fans) und Twitter (523 Follower) Präsenz des Vereins habe ich aufgebaut und ich versorge die Leser mehrmals wöchentlich mit den neusten Veranstaltungen und Diskussionen die gerade anstehen.

Facebook verändert die Smalltalk-Themen

Social Media ermöglicht es den Menschen, sich schnell und einfach über die Dinge auszutauschen, die sie interessieren. Sie finden sich auf Social Media Plattformen mit Gleichgesinnten zusammen oder tauschen kleine private Informationshäppchen aus. Die Auswirkungen auf die tägliche Kommunikation sind für meine Generation schon heute zu spüren, denn der Smalltalk hat sich stark verändert. Man redet nicht mehr über das Wetter, sondern kann durch Facebook gleich bei Themen einsteigen, mit denen sich beide beschäftigen. Wir kommen uns durch Facebook und Twitter also schneller näher.

Social Media für Unternehmen

Auch für Unternehmen wird diese Entwicklung zunehmend relevant. Schon immer vertraut man Empfehlungen von Freunden mehr als der Werbung. Deshalb fragen immer mehr Leute ihre Facebook-Freunde und Twitter-Follower um Rat. Einer von den 100 Freunden wird es schon wissen.

Für Unternehmen ist es schon jetzt wichtig ihre Informationen für diese Diskussionen bereit zu stellen und passend aufzubereiten. Je einfacher sie es den Markenfans machen, ihre Inhalte zu verbreiten, desto häufiger werden diese weitergegeben. Dafür müssen die Inhalte aber andere Regeln befolgen als die klassische Werbung. Wer will schon, das seine Freunde einen Versicherungsvertreter mitbringen?

Youtube, Suchmaschine Nr. 2

Gleich hinter Google, ist das Videoportal Youtube heute die zweit beliebteste Suchseite. Immer mehr Menschen, die etwas erfahren möchten, suchen diese Infos auf Youtube. Aber gerade im deutschsprachigen Umfeld gibt es noch viele blinde Flecken. Dabei geht es nicht um den viralen Hit, der Million mal geschaut und bei dem Millionen mal vergessen wird, wer der Absender ist, sondern darum die Informationen die man hat, für das Medium aufzubereiten und dies Leuten zu präsentieren, die sich für das Produkt interessieren könnten. Wie man die Inhalte dann für die Suche platziert, habe ich beim Betreuen des Youtube Kanals der ARD gelernt.

Echte und falsche Fans

Viele Agenturen achten nur darauf möglichst schnell, möglichst viele Fans zu sammeln. Man kann ein iPad verlosen und schon kommen die Leute. Ich halte das für den falschen Ansatz, für große Markenartikler wie Adidas mag sich eine solche Strategie vielleicht auszahlen, aber für kleinere Unternehmen ist es wichtiger ihre wahren Fans anzusprechen. Sie bewerben Ihre Produkte ja auch auf Fachmessen und in Fachmagazinen und nicht in der Bildzeitung.

mein Angebot

  • Konzeption von Inhalten
  • Aufbau von Präsenzen
  • Pflege von Präsenzen
  • Produktion von Inhalten

Ihr Vorteil

  • alles aus einer Hand, deshalb geringe Kosten
  • keine viralen Hits, sonder solide Inhalte, die sich auch in anderen Unternehmensbereichen nutzen lassen
  • echte Fans

Referenzen:

Groupon (damals City-Deal)

  • Entwicklung von Konzepten und Angeboten für Social Media
  • Betreuung von bis zu 20 Facebook-Seiten und des Blogs

ARD

  • youtube.com/ard
  • Technische Abnahme und Aufbereitung von Videos für Youtube
  • Suchmaschinenplatzierung
  • Pflege der Inhalte

Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation

Fachschaften Design, Medien-Design & Innenarchitektur der FH Mainz

Stadt Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011

Internetbrunnen

Matepate

 

Mate Pate

Ich glaube, dass ich nur dann Unternehmerinnen und Gründern helfen kann, wenn ich selber auch ein Unternehmen habe, das keine Werbeagentur ist. Außerdem gibt mir ein eigenes Unternehmen, die Möglichkeit meine Konzepte in der Wirklichkeit aus zu probieren und ich bekomme direktes Feedback darüber welche Maßnahmen sich auszahlen.

Deshalb habe ich angefangen das Produkt Club-Mate zu verteiben. Zusammen mit dem Mate Paten möchten wir das Rhein-Main-Gebiet mit Club Mate versogen.

www.matepate.de

Das Projekt wirft zwar noch nicht genug ab, dass ich davon leben könnte, aber es macht Spaß sich neben der Bildschirmarbeit auch mal die Finger schmutzig zu machen und direkten Kontakt zu End-Kunden zu haben.

Communication Fightclubs im Juli

Wow, das ging schnell

als ich vor zwei Wochen angekündigt habe, dass ich irgendwann mal einen Workshop zu Influence machen will, habe ich noch nicht damit gerechnet, dass es so schnell passieren wird. Aber dann kam die Absage vom VW-Haus und Peng stand ohne Land da, drei Tage später startete die Operation Pusteblume, für den 14. August ist ein Festival am Rathausplatz angemeldet und ich starte nochmal Vorträge, die auf eine bessere Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet sind.

Morgen: Donnerstag 15.07.2010 20 Uhr

Communication Fight Club: Manipulationsgrundlagen

Wie schafft man es seine Position durchzusetzen? aka Rhetorik

Ich werde verschiedene Techniken aus dem Buch Influence vorstellen und sie um Praxisbeispiele aus dem Peng-Alltag ergänzen.

  • Kontraste schaffen
  • Geschenke
  • Einstellungen und Konsistenz
  • Soziale Bestätigung
  • Mögen
  • Autorität
  • Knappheit

Nächste Woche: Donnerstag 22.07.2010 20 Uhr

Communication Fight Club: Wir sind Massenmedien! Facebook & Twitter Workshop

Wie erreiche ich die Menschen, die meine Botschaft interessiert? aka Web 2.0

  • Youtube ist kaum älter als Peng
  • Facebook hat Google bei den Nutzerzahlen überholt und wäre als Staat das dritt größte Land der Erde
  • Im Umkreis von 15 km um Mainz gibt es 140.000 Facebooknutzer
  • Und immer regelmäßiger schaffen es Twitternachrichten in die Massenmedien
  • In nur 5 Tagen haben sich 123 der Operation Pusteblume angeschlossen
  • Internetseite, Facebook und Twitter lassen sich in weniger als 4 Stunden einrichten

Makerbot Re:volution: Der Anfang vom Ende der Massenproduktion?

Bre Pettis @ re:publica 2010 – i want a makerbot for peng from Alex Boerger on Vimeo.

Ich habe zwar schon vor der re:publica vom Makerbot gehört, aber der Vortrag von Bre Pettis hat mir erst klar gemacht, wie krass diese Innovation ist. Für knapp 700€ kann man jetzt Gegenstände bis zur Größe einer Kaffeetasse drucken und die Materialkosten betragen dann nur noch ab 16€ pro Kilo. Früher musste man entweder mit Spritzguss große Stückzahlen produzieren oder einen Rapid Prototyp für mehrere hundert Euro herstellen lassen. Der Makerbot verschiebt jetzt die Grenze. Für wenige Cent lassen sich jetzt Einzelstücke aus dem selben Material wie Lego herstellen. Die Qualität ist zwar nicht perfekt, aber dafür hat man dann eine Maßfertigung, günstiger als ein Massenprodukt. Und das beste daran ist das thingiverse. Eine Plattform bei der man 3D Modelle teilen kann.

Aber was kann man damit anstellen?

Natürlich ist eine Anwendung das die 3Dler ihre Figuren ausdrucken, was ich schon mal sehr geil finde, aber viel wichtiger ist, dass man sich Ersatzteile ausdrucken kann. Ich habe z.B. schon zwei Stative weggeworfen, weil ich die Stativplatte verloren hatte. Das ist jetzt vorbei, ich messe kurz nach, baue mit aus nem cube und zwei Zylindern das Teil und kann das Stativ weiter benutzen. Man muss Gegenstände nicht mehr auf dem Markt suchen oder hoffen dass sich eine Firma darum kümmert. Kann man es sich vorstellen, dann kann man es auch bauen. Eine Anwendung, die ich besonders weltverbesserisch finde, ist das Open Bodyparts Project, bei dem versucht wird, passgenaue Prothesen zu drucken. Diese können zwar nicht mit den Profi Prothesen mithalten, aber dafür kosten sie nur wenige Euro. Das wird das Leben von vielen Menschen in ärmeren Staaten erheblich verbessern.

Das ist eine echte Revolution und ich bin total froh, dass ich genug 3d kann um sofort loszulegen.

Das Peng braucht sowas

Der Markerbot ist perfekt für das Pengland. Zum einen sind viele Hobbybastler bei uns und nur Improvisation macht es überhaupt finanzierbar, auf der anderen Seite gibt’s auch viele Designer, Innenarchitekten und Hobbyisten, die 3D können. Ich denke diese Mischung wird viele neue praktische und schöne Gegenstände hervorbringen. Wir brauchen neue Beamerhalterungen, Türstopper, Flyerständer, Flaschenöffner, Halterungen für Kunstwerke, Tischkicker-Figuren… kein Problem, wir drucken es aus.

Am Dienstag werde ich das Gerät vorstellen und hoffe auf eine Kauferlaubnis. Im Vorfeld habe ich aber schon mal versucht, jeden der mir begegnet davon zu begeistern. Dabei kam auch die Frage, was wir zuerst drucken. Wobei ich da die Antwort recht einfach finde: Wir drucken uns ein Upgrade für den Makerbot. (Ich finde das erklärt das Prinzip des Makerbots perfekt.) Aber was wird der erste freie Gegenstand?

Mein Favorit sind momentan Kickerfiguren, mit Pengstern auf dem Trikot, die wir natürlich teilen.

Was würdet ihr drucken?