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Facebook ist Chefsache

Ich stelle bei vielen professionellen Facebook-Seiten fest, dass diese von Agenturen geführt und betreut werden und halte das für einen Fehler. An keiner Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden kann man so leicht und ehrlich die Außenwirkung einer Firma beobachten, wie bei Social Media Angeboten. Es geht nicht darum Facebook und Twitter von Kritik zu befreien, sondern darum auf diese Kritik einzugehen. Dabei muss man nicht immer das machen, was die Kunden wollen. Es geht darum die Anregungen wahrzunehmen, sie mit der Unternehmensphilosophie abzugleichen und darauf entsprechend zu reagieren. Wer hier einen externen Dienstleister zwischen schaltet, der verpasst die Chance zu lernen.

Deshalb ist Social Media für mich Chefsache, wobei ich damit nicht meine, dass der Chef ein eigenes Konto hat und auf Anfragen reagieren sollte, aber er sollte die eigenen Facebookseite zumindest als Startseite täglich beobachten. Schauen wie die Stimmung ist. Alleine durch die Beobachtungen der Kommentare, bekommt man schnell mit, wo der Service Schwächen hat oder warum die Kunden das eigene Produkt lieben.

Wer mit seinem echten Namen einen Kommentar schreibt, dem ist ihr Unternehmen nicht egal und enttäuschte Fans werden zu ihren schlimmsten Feinden.

Nachtrag zum Vortrag Social Media an der Uni Mainz

Hier noch ein Präsentation, die ich für die Uni Mainz gemacht habe.
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Leider fehlt mein Text, so dass man nicht alles versteht.

Kennzahlen für Social Media, Facebook, Twitter

Neben einer klaren Positionierung einer Marke muss die Marketingabteilung ihre Erfolge auch messen. Bei Fernsehwerbung gibts dafür die Einschaltquote und übertragen auf Social Media gehts um Follower und Fans. Denn da gibts Zahlen, die man in eine Exceltabelle eintragen kann. Das kann man messen, man kann Graphen erstellen und sie dem Vorgesetzten zeigen.

Diese Fixierung auf Kennzahlen sorgt dafür, dass Praktikanten und Aushilfen in Werbeagenturen sitzen und händisch rumspammen oder Tausende Euro für Bannerwerbung investiert werden. Die Frage, wozu man Fans oder Follower braucht wird oft mit: „Dann schreiben wir was darein und dann verbreitet sich das viral beantwortet.

Die Nutzer von Social Media sind Menschen. Jeder von ihnen wird täglich mit tausenden Botschaften bombardiert und er kann sehr gut irrelevante Inhalte ausblenden. Kein Mensch setzt sich vor den Rechner und studiert aufmerksam jeden Beitrag. Wie im sogenannten „First Life“ ist der Absender entscheidend für die Beurteilung der Relevanz. Durch die Fotos der Mitglieder kann man sehr schnell die Nachrichten überfliegen und selektiv lesen. Die Anzahl der Fans ist für die Reichweite einer Botschaft also nicht ausschlaggebend. Wichtig sind alleine die Qualität der Beziehung zum Fan und vom Fan zu dessen Freunden usw, sowie die Relevanz der Botschaft für die einzelnen Fans. Ich bin gespannt auf das Modell, das dies erfassen kann.

Ich bin kein Feind von Statistiken, aus den reinkommenden Links und den Trackingdaten auf der eigenen Webseite kann man viel erfahren. Aber die Zahl der Fans und Follower lässt sich zu leicht manipulieren, als das sie Relevanz haben könnte. Ein Fokussierung auf diese Kennzahlen führt zu falschen Fans. Social Media kann sein Potenzial am besten entfalten, wenn man es zum Zuhören nutzt. Je genauer man zuhört, desto relevantere Angebote kann man machen.

Vorsicht Bauarbeiten

by henteaser

Dieses Blog gibt es bald ein halbes Jahr und es wird Zeit die Seite mal wieder auf meinen aktuellen Wissensstand zu bringen und selber weitere Erfahrungen zu sammeln. Es kann also kurzfristig zu Fehlern kommen, während ich an der Seite arbeite. Diese werden aber nur kurz auftreten und schnell wieder behoben. Außerdem werde ich neue Funktionen einbinden, die vielleicht nicht sofort reibungslos funktionieren, ich bitte um Verständnis.

Nachdem ich meine erste Semesterarbeit hinter mir habe, habe ich mal angefangen mit einigen Plug-Ins zu experimentieren. Meine Ziele sind:

  • kürzere Permalinks
  • Umzug auf alexboerger.de
  • 2tu.be verwenden
  • bessere Einbindung von Twitter
  • bessere Einbindung von Facebook
  • eine mobile Version
  • übersichtlicherer Aufbau
  • aktive Jobsuche

kürzere Permalinks

Da der meiste Traffic noch immer aus meinem direkten Umfeld (z.B. über Skype Status) kommt, nervt mich die lange URL (http://glanzunion.org/blog/alexboerger/2009/12/14/vorsicht-bauarbeiten/) schon länger. Auch bei twitter bin ich gezwungen einen URL Shortener zu verwenden. Einen richtigen Vorteil bringt mir das Datum in der URL auch nicht da es im Post nochmal vorkommt. Hier würde ich gerne 1. das Datum aus der URL entfernen und 2. neben dem für Google lesbaren Link auch einen zweiten, kürzeren Link verwenden. (also für google: /translations03-pecha-kucha-night-sind-wir-unpolitisch/ und zusätzlich /pkn09/ )

Umzug auf alexboerger.de

Die Domain alexboerger.de habe ich mir schon vor einigen Monaten gesichert und so langsam wird es Zeit umzuziehen. Ich denke ich werde das Blog auf alexboerger.de/b aufsetzen und für den Anfang die Seite alexboerger.de darauf umleiten, um mir später eine Nutzung der Startseite als Portal zu ermöglichen. Alte Links sollen natürlich erhalten bleiben.

2tu.be verwenden

Eigentlich wollte ich die Seite 2tu.be für einen Youtube-Mixer verwenden, hatte aber schon im Hinterkopf, dass sich diese Domain auch als Short-URL eignet. Zusammen mit dem bereits oben erwähnten kurzen Permalinks spart mir das in Zukunft Zeichen beim twittern und dient zum Branding. Um mir die URL aber nicht komplett zu blockieren werde ich versuchen nur einen Teil der Adressen zu belegen: /a für mein Blog + Short-URL = www.2tu.be/apkn09 (17 statt 100 Zeichen)

bessere Einbindung von Twitter

Keine Angst, ich werde jetzt nicht anfangen jeden Post von mir auch zu twittern. Aber ich werde es mir und den Nutzern leichter machen, das zu tun und versuche dafür die 2tu.be Adresse zu verwenden.

bessere Einbindung von Facebook

Auch Facebook Nutzern will ich das Leben vereinfachen und einen Share Button einfügen. Zusätzlich muss ich aber auch die Einbindung von Bildern bei Facebook berücksichtigen und die Posts darauf hin optimieren. Das im Post verwendete Bild sollte automatisch erkannt werden. Ist kein Bild vorhanden, sollte ein alternatives Bild angeboten werden.

eine mobile Version

Auch wenn der Marktanteil von mobilen Surfern im Gesamtmarkt noch relativ klein ist, in meinem Umfeld und bei meinen Arbeitgebern ist er Signifikant höher. Die mobile Seite (vorraussichtlich m.alexboerger.de) erfüllt dabei zwei Zwecke: sie soll den Zugriff über mobile Geräte (Iphone, Android usw.) vereinfachen und gleichzeitig als Praxisreferenz dienen. Erste Experimente laufen bereits.

übersichtlicherer Aufbau

Auch hier muss die Struktur überdacht werden. Die ersten sechs Monate dienten mir auch, um herauszufinden worüber ich überhaupt schreibe und welche Informationen sich so sammeln. Dabei ging an einigen Stellen leider der Überblick verloren. Mit diesem Problem werde ich mich im Rahmen des Umbaus näher beschäftigen.

aktive Jobsuche

Bisher kommuniziert die Seite noch nicht klar genug, dass ich weiterhin Jobs suche. Grad überlege ich noch wie ich das am besten einbinden kann, vieleicht durch eine Art „Jobampel“ ihr werdet es sehen.