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Fast 100000 Facebooknutzer in Mainz!

Der Tanzverbot Flashmob am hat einmal mehr gezeigt, welches virale Potenzial Facebook selbst im kleinen Mainz hat. Aus diesem Anlass habe ich mir nochmal die Nutzerzahlen für die Region angeschaut und diese hat sich erheblich erweitert. Von ca. 30.000 im Oktober auf fast 100.000.

Für mich ist das ein weiteres Zeichen, dass Social Media auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt angekommen ist. Viele Bars und Clubs haben das schon verstanden und nutzen Facebook um auf Veranstaltungen hinzuweisen, aber auch andere Geschäfte könnten davon profitieren. Und hier sind diesmal die Kleinen im Vorteil. Denn für sie ist es leichter auf die Wünsche der Kunden einzugehen und relevante Infos an ihre Fans zu verschicken. Unternehmen wie Saturn und Rewe können da kaum mithalten, da sie nicht so leicht auf regionale Trends reagieren können.

Um das Thema Social Media noch weiter an zu heizen, werde ich kostenlose Kurse für Museen und Vereine anbieten, damit sie Facebook, Twitter und Co auch für ihre Kommunikation nutzen und andere Milieus erreichen können.

Mehr tolle Sachen für Mainz! Yeah

Konzept: Tagesschau in 100 Sekunden Mobil Marketing

Hier noch eine Nachlieferung zu meiner ersten Abgabe:
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Das Konzept als Text dazu gibts hier:

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Hochschule 2.0: Die Kurse wählen mich

Ziel des Masterstudiengangs Media & Design Management ist die Befähigung der Absolventinnen und Absolventen für Führungsaufgaben in der Medienbranche sowie Führungsaufgaben in Funktionsbereichen von Unternehmen, die sich mit der Gestaltung und dem Management von Kommunikationsbeziehungen zu Kunden und anderen Marktteilnehmern befassen.

Das hört sich in der Theorie ja toll an, aber wer macht’s? Ich als Student verstehe mich nicht als Untergebener oder Angestellter, sondern als Kunde.

Als Kunde beschwere ich mich im Internet über den Studiengang, nachdem der direkte Weg gescheitert ist. Zukünftige Studenten machen sich zwar die Mühe den Studiengang zu googlen und landen auf meiner Webseite, aber die Hochschule nicht. Dabei wären meine Anmerkungen relativ leicht zu finden. (1. Seite bei Google). Auch Google Alerts sind ein tolles Mittel um herauszubekommen was über das eigene Unternehmen geredet wird… man muss es halt machen.

Ich würde gerne besser verstehen wie man mit solchen „unkontrollierbaren“ Kommunikationen umgeht:

Der Master-Studiengang Media & Design Management an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden interessiert sich nicht für seine Kunden, will uns aber erklären wie das geht.

Jetzt bin ich gespannt, der Countdown läuft…

Cafe Extrablatt Wiesbaden: Hitler zum Frühstück

Fernseher in Cafés kann ich grundsätzlich nicht leiden, da man auf Grund der Bewegung, auch wenn man nicht will, ständig davon abgelenkt wird. Aber heute hat das Cafe Extrablatt den Vogel abgeschossen.

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Dort wurden den Besuchern zwei N24 Dokus über Hitler präsentiert.

Ich weiß nicht ob ich da etwas kleinlich bin, aber ich finde es durchaus unpassend, wenn über die Bildschirme kommentarlos NS Propaganda Clips gezeigt werden. Da keiner der 10-15 Angestellten die Videos problematisch fand, habe ich eine Kellnerin gebeten Hitler abzuschalten. Der Kommentar: „Wir haben von der Zentrale die Anweisung, N24 oder N-TV zu zeigen, wenn kein Sport läuft.“

Nach weiteren 20 min. wurden die Displays ausgeschaltet, aber mich werden die so schnell nicht mehr in ihren Filialen antreffen. Das kommt davon wenn man statt denkenden Menschen lieber arbeitende Bienen beschäftigt.

Liebe Extrablatt Konzernleitung, wie wäre es mal mit der Anweisung zu denken?

Master Student + Freiberufler = Pro-Prekariat?

Seit sieben Wochen studiere ich jetzt Media & Design Management (M.A.) und mir wird es so langsam zuviel. In der Woche habe ich an drei Tagen Vorlesungen und um auf Studentenniveau zu überleben muss ich 4-6 Tage im Monat bezahlt arbeiten. Soweit könnte es also klappen. Ich habe ja noch Glück, dass ich Jobs finde bei denen ich mein Fachwissen einbringen und so auch bessere Tagessätze verlangen kann. Mein Problem liegt eher in der Einteilung.

Den meisten Arbeitgebern ist mein Stundenplan egal

Das ist auch ihr gutes Recht, aber mich stellt dass vor einige Herausforderungen. Ich versuche so gut es geht, alle Präsenz-Termine auf Montag und Dienstag zu legen was dazu führt, dass ich teilweise für zwei bis drei verschiedene Auftraggeber am selben Tag arbeite und dafür von Mainz nach Wiesbaden und dann nach Frankfurt fahre. Zu meinen acht Stunden Arbeit, kommen an so einem Tag noch mal vier Stunden fahrt hinzu. Und diese Jobs kommen auch leider nicht von alleine. Zu jedem Job gehört mindestens noch eine Präsentation bzw. ein Vorstellungsgespräch. Und bei drei Anfragen kommt effektiv nur ein Job heraus. Damit ich also auf meine 6 Tage bezahlte Arbeit komme, brauche ich nochmal mindestens drei Tage extra.

Neben dieser Hauptbeschäftigung gibt es aber noch einiges zu lernen. Dabei stehen sich Hochschule und Wirklichkeit manchmal im Weg. Denn mir fehlt die Zeit Inhalte zu vertiefen.

Im Vergleich zu Wiesbaden war Mainz ne Waldorfhochschule

Ich finds ja toll, dass ich in Wiesbaden in den Vorlesungen richtig viel lerne. Aber die meisten Fächer sind auf auswendig lernen ausgelegt. In meinem vorherigen Studium hingegen habe ich mir selbst das beigebracht, was zur Lösung des Problems notwendig war. Und um dabei nicht nur im eigenen Saft zu schmoren, bin ich auf Messen, Symposien und Kongresse gefahren. In meiner Auffassung von Bildung haben solche Veranstaltungen einen hohen Stellenwert. Aber ein solches Event bringt meinen Workload ganz schön durcheinander. Wenn ich in einer Woche schon 2 Tage auf einem Symposium bin, 2 Tage arbeite und 3 Tage Vorlesungen habe, ist die Woche voll. Für Hausaufgaben, lernen, Bücher lesen und Erholung ist da kein Platz mehr.

Es ist fast wie in der Schule, nur dass ich damals keine andere Aufgabe hatte, als Schüler zu sein.

Durch die ganzen Termine bleibt mir nichts anderes, als mich bei den Aufgaben durchzumogeln. Aber selbst das geht nicht, weil man oft zu Gruppen zusammengewürfelt wird und dort treffen dann ganz unterschiedliche Arbeitsbelastungen und Ziele aufeinander. Es fällt mir leichter alleine eine Hausaufgabe zu ignorieren, als in einer Gruppe.

Projektgruppenzwang

Man will nicht der Arsch sein, der die anderen hängen lässt. Aber ich merke jetzt schon, dass ich am Ende einige Erwartungen nicht erfüllen kann. Wie kommuniziert man das?

meine woche

Zu Freizeit, Erholung, Aufräumen, Steuererklärung schreiben und Bloggen schreib ich nochmal was, falls ich mal Zeit dafür habe.