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Sprechen Sie Geld? – Wirtschaftsanalphabetismus

Es gibt keine Sprache, die so universell anwendbar ist wie Geld. Dinge die über Worte lange Zeit dauern würden, wie eine Unterkunft in einer fremden Stadt zu finden, lassen sich mit Geld sehr leicht regeln.

Aber das ist nur der Anfang. Geld ist viel mehr als Zahlen und wer gut Geld sprechen will, der muss sich zumindest ein wenig mit Psychologie und Ökonomie beschäftigt haben. Man muss verstehen, was Menschen antreibt und wie man damit effektiv umgeht.

Geld hat viele Dialekte

Je nachdem aus welcher Region man kommt und welcher Denkschule man anhängt, wird Geld unterschiedlich benutzt, trotzdem lassen sich überall Gemeinsamkeiten feststellen wenn Geld fließt.

Auf dem offiziellen Bildungsweg habe ich im Master Studium zum ersten Mal von Opportunitätskosten gehört. Geld ist einfach viel mehr als Mathe. Die meisten Menschen bleiben ihr Leben lang Wirtschaftsanalphabeten und wissen es nicht mal.

Ich will jetzt nicht Geld-Sprech glorifizieren und bin davon überzeugt, dass Freunde wichtiger als Geld sind. Wem Geld egal ist, der hat eh schon eine andere Stufe erreicht, aber für alle, die auf „die da oben“ schimpfen wäre ein kleiner Sprachkurs sicher nicht verkehrt.

Geld ≠ Macht

Aber wer gut Geld spricht, der kann mächtig werden, doch das kann man mit anderen Sprachen auch (aber dort ist es meist schwieriger zu erlernen).

Was ich 2011 gelernt habe

merry crisis and a happy new fear

Was für ein Jahr. Ich habe mal wieder sehr viel gelernt, verlernt und neu gelernt.

Vielleicht komme ich auch nochmal dazu meine alten Lektionen zu überdenken:

Was habt ihr gelernt?

Ich würde mich freuen, wenn ich von euch etwas lernen kann

Geld und Wirtschaft – Wo ist die Zukunft hin?

Der nächste Teil der Serie: Wo ist die Zukunft hin? bei dem ich mit Jannis über Geld und Wirtschaft diskutiere. Nächste Woche kommen dann noch mal die Medien dran. Aber mit der Diskussion zwischen uns beiden, wollen wir eigentlich nur einen Startschuss liefern. Unser Plan ist es einmal im Monat im First Live in Mainz ein Treffen zu einem Zukunftsthema zu machen. Interesse?

Für alle die gerne mehr über das Thema Geld diskutieren möchten, baue ich zur Zeit eine Webseite auf: futuremoney.org

14. Angle bei den großen Fischen – Getting everything you can out of all you’ve got

Dieser Beitrag ist Teil meiner Artikel-Serie zum Buch Getting everything you can out of all you’ve got

Kapitel 14: Fish where the big fish are

Als der berüchtigte Bankräuber Willy Sutton gefragt wurde, warum er Banken ausraubt, antwortete dieser: Weil dort das Geld ist

So einfach ist das manchmal und trotzdem bleibt diese Weisheit bei vielen Geschäften oft unberücksichtigt. Für viele Unternehmen ist jeder Mensch erst mal Zielgruppe und deshalb wird viel Energie verschwendet jeden zu belabern, dabei gibt es Wege nur diejenigen zu identifizieren, die wirklich Kaufinteresse haben.

Jay Abraham geht dann sehr genau auf die Segmentierung von Mailinglisten ein, aber das Buch hat ja mittlerweile schon ein paar Jahre auf dem Buckel und heute würde man eher zu Google Adwords greifen um direkt in Kontakt mit Kaufwilligen Menschen zu kommen.

Den Praxisteil verschiebe ich jetzt mal, aber ich werde ihn nachholen, sobald ich ein passendes Projekt habe.

2. Große Erwartungen – Getting everything you can out of all you've got

Dieser Beitrag ist Teil meiner Artikel-Serie zum Buch Getting everything you can out of all you’ve got

Kapitel 2: Great expectations

Auch wenn ich ein unglaublich schlechter Golfer war, so habe ich dabei doch eine wichtige Lektion fürs Leben gelernt:

Never up, Never in

Wer nie über das Loch hinaus spielt, kann den Ball nie einlochen.

Nur wer viel vor hat, kann viel erreichen und wenn man große Schritte macht, kommt man schneller voran (oder stolpert). Trotzdem mach es wenig Sinn, ein erfolgreiches Konzept nachzuahmen. Man sollte sich viel mehr auf Durchbrüche konzentrieren und versuchen Erfolgsrezepte aus einer in die andere Branche zu übertragen.

Im Grunde geht es nur darum, zu verstehen, dass man sich großes vornehmen muss großes zu erreichen. Und wie das geht? Dafür bietet er folgende Liste:

  • Finde die versteckten Chancen in jeder Situation
  • Versuche mindestens alle drei Monate einen Geldregen (cash windfall) für dein Unternehmen
  • Baue den maximalen Erfolg in jede deiner Entscheidungen ein
  • Lege ein Fundament für Geschäfts-Durchbrüche, aufbauend auf mehrere Ideen-Ströme
  • Eines deiner Ziele bei Durchbrüchen ist es dein Unternehmen oder Produkt einzigartig, unverwechselbar und für deine Kunden nützlicher zu machen
  • Je mehr wert du für deinen Kunden schaffst, desto größer ist dein Durchbruch
  • Durchbrüche nehmen zu, wenn du dich stärker mit anderen Erfolgs hungrigen Menschen vernetzt und austauscht
  • Dein Ziel bei Durchbrüchen ist es mehr wert für andere zu schaffen
  • Durchbrüche unterstützen das Wachstumsdenken
  • Wachstumsdenken und Durchbrüche gehen Hand in Hand
  • Durchbrüche senken die Bedenken bei andren. Es ist leichter Ja als Nein zu sagen
  • Übernimm Erfolgsrezepte aus anderen Branchen indem du ihre Philosophien und Methoden auf dein Unternehmen überträgst

Praxisteil: Wir kaufen uns eine Insel

David hat mal die Idee eine eigene Insel zu kaufen ins Gespräch gebracht und ich hätte nichts dagegen. Aber wie kriegt man das hin?

Mein Vorschlag:

Wir starten einen Stammtisch.

  • 10 Leute
  • Jeder macht etwas anderes
  • einmal pro Woche Stammtisch
  • einmal im Monat konzentrieren sich alle zusammen auf ein Unternehmen und versuchen das zu pushen
  • Man hilft sich gegenseitig und vermittelt sich Kunden

Im Grunde ist das keine neue Idee und es gibt schon diverse Elite-Zirkel aber zu den habe ich keinen Zugang und mich euch, macht mir das bestimmt auch mehr Spaß.

Also, wer macht mit und hat Lust auf ein unverbindliches erstes Treffen des Insel-Clubs?

Einfach eine Mail an inselclub „bei“ alexboerger „Punkt“ de