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Buch: Propaganda von Edward L. Bernays


Edward Bernays Propaganda: Die Kunst der Public Relations

Edward Bernays ist der Neffe von Sigmund Freud und hat von ihm viel über das Unterbewusste gelernt. Anders als sein Onkel, blieb er aber nicht bei der Analyse stehen, er fand heraus, wie man das Unterbewusste gezielt manipulieren kann.

Leider blieben viele seiner Ideen im Verborgenen und wir wissen bis heute nicht, was er so alles angestellt hat. In seinem Buch Propaganda gibt es erste Einblicke, wenn man dann aber seinen Lebenslauf anschaut, wird einem schnell einiges unklar, da man hinter vielen Nachrichten seine Handschrift vermuten kann.

Besonders auffällig finde ich, dass er und sein Buch heute kaum bekannt sind

Edward Bernays Propaganda: Die Kunst der Public Relations (Amazon Affiliate Link)

Switch: How to Change Things When Change Is Hard

Buch: Switch von Chip & Dan Heath

Switch: How to Change Things When Change Is Hard

Ich bin echt froh, dass ich so nah an Frankfurt wohne und immer mal wieder über den Hauptbahnhof fahren muss. Denn das Angebot an englischen Taschen-Sachbüchern dort ist wirklich gut und ich finde fast jedes mal für 10€ ein Buch das mich interessiert.

Mein letzter Kauf dort war Switch von Chip & Dan Heath, das ich mir gekauft habe, weil ich Made to Stick von den Brüdern auch recht gut fand.

Aber auch das Thema Veränderung interessiert mich. Ich will herausfinden wie man Innovationen voranbringt und verhindert, dass einem Sand ins Getriebe gestreut wird.

Switch: How to Change Things When Change Is Hard

Seth Godin – Linchpin – Buchtip

Linchpin von Seth Godin* ist ein tolles Buch, für jeden der mit seinem Job unzufrieden ist und wissen möchte woran das liegt.

*über diesen Link bekomme ich 5% des Kaufpreises gutgeschrieben.

Influence

Letzte Woche habe ich mir auf Grund eines Blogbeitrags von dem ich nicht mehr nachvollziehen kann, wie ich ihn entdeckt habe und den Amazonbewertungen das Buch Influence von Robert B. Cialdini gekauft und Hammer! Ich raffe jetzt wie ich abgezogen wurde, bin aber auch total überrascht, wie wir bei Peng fast jede Technik mit der Zeit entdeckt haben. Aber dazu werde ich nochmal einen Communication Fightclub machen. Jetzt erst mal eine kurze Zusammenfassung:

  1. Kontraste schaffen
      Den Trick kennt man aus jedem Supermarkt: Wenn man genug teure Produkte aufstellt, wirken die günstigen billiger.
  2. Geschenke
      Oft sind es Kleinigkeiten, die einem positiv stimmen, wie der türkische Tee, wenn das Essen mal länger auf sich warten lässt. Aber man fühlt trotzdem eine gewisse Verantwortung das Geschenk zu erwidern.
  3. Einstellungen und Konsistenz
      Hier wirds spannend. Fast jeder versucht in seinem Verhalten konsistent zu sein. Nur so ist es möglich, gemeinsam Projekte zu machen. Jeder baut sich ein Selbstbild auf, dass nicht nur für die wichtigen Funktionen eine Antwort parat hat, sonder auch Kleinigkeiten regelt. Bei mir war es z.B. die Einstellung: „ich interessiere mich nicht für Lesungen“. Solche Vorurteile lassen sich aber nicht durch Zwang oder Argumente brechen. Um solche Haltungen zu verändern ist es am besten klein anzufangen. Also am besten mit einem guten Hörbuch. Oder bei mir, dass ich eine Lesung gefilmt habe. Es ist jetzt auch nicht so, dass ich sage: „geil ne Lesung“ aber ich bin immerhin schon bei: „Ich finde die meisten Lesungen langweilig!“ und schließe damit nicht mehr aus, dass eine Lesung auch spannend sein kann.
  4. Soziale Bestätigung
      Wer kennt den Spruch nicht: „Und wenn die Anderen von ner Klippe springen, springst du dann auch?“ Er basiert auf dem Konzept der sozialen Bestätigung (Social Proof). Es ist nicht so, dass Menschen immer andere Menschen imitieren würden. Wenn wir Wissen was gerade passiert, treffen wir eigenständige Entscheidungen, aber wenn wir unsicher sind, neigen wir dazu uns an unserem Umfeld zu orientieren. Warum? Weil das in den allermeisten Fällen funktioniert.
  5. Mögen
      Wenn man es im Leben weit bringen will, sollte man gute Nachrichten überbringen und die schlechten Nachrichten anderen überlassen. Auch wenn es vollkommen absurd ist, bringen wir den Überbringer einer Nachricht mit dem Inhalt in Verbindung. Aber auch auf den Straßen kann man die Anwendung dieser Technik gerade beobachten. Fans kleiden sich in den Farben und Logos ihrer Idole, damit ihr Erfolg auf sie abstrahlt. Warum sitzt Merkel auf der Tribüne? Und wer hat zum Erfolg der Nationalmannschaft beigetragen. Nimmt man alles zusammen, von Koch bis zum Trikot Designer sind das nicht mehr als 10.000 Menschen. Trotz Placebo-Effekt ist ein Erfolg gut für die Stimmung. Und toll für die Integration wäre der Weltmeistertitel auch.
  6. Autorität
      Wenn uns die Verantwortung für unser Handeln abgenommen wird, lassen wir uns auf fast alles ein. Auf Autoritäten zu hören kann das Leben vereinfachen. Wir lassen uns von Ärzten behandeln und von Kleidungsverkäufern Anzüge aufschwatzen. Wenn wir aber anfangen, in Gesundheitsfragen auf Fernsehärzte zu vertrauen, wirds gefährlich.
  7. Knappheit
      NUR HEUTE! DIE LETZTEN EXEMPLARE VOR WEIHNACHTEN! JETZT ODER NIE! Aber nicht nur bei Werbeschreierei spielt Knappheit ein Rolle. Unikate sind von Natur aus knapp und können davon profitieren.

Soviel dazu, Super Buch, wers sich ausleihen will, kann sich melden.

Ich mag Bücher

by v.max1978
Auch wenn meine Beiträge meist einen anderen Eindruck hinterlassen, ich finde Bücher sind super.
Einen großen Teil meines Wissens habe ich aus bedruckten Bäumen. Wenn es darum geht sich in ein Thema einzulesen oder komplexe Gedankengänge nachzuvollziehen sind Bücher für mich unschlagbar. Da machen sich Menschen über Jahre Gedanken und ich kann das Extrakt daraus an wenigen Tagen lesen. So lange wie in einem Buch, könnte ich nicht am Stück vorm Rechner oder auf dem iPod lesen. Und auch die Sonne ist kein Problem, keine Spiegelungen, Top.

Wenn ich das Buch aber durchgelesen habe und später nochmal etwas nachschlagen will, fehlt mir die Suchfunktion. Kein Copy & Paste.

Trotz dieser technischen Macken sind bei mir in der letzten Zeit einige Bücher zusammen gekommen und ich würde auch gerne mehr Bücher vorstellen, klappt aber nicht.

Da ich trotzdem immer nach neuen Lesetips suche und über das ein oder andere Buch auch diskutieren möchte, habe ich eine neue Rubrik im Blog erstellt: Mein Bücherregal