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Wie man ein Haus baut und die CNC-Fräse gleich dazu – Das open culture directory – DIY Extreme

Das muss ich euch unbedingt zeigen.

Steffen Meyer und Daniel Weberruß haben zusammen eine ziemlich geile Plattform gestartet, auf der sie tolle Open Source Projekt sammeln.
Schaut euch einfach mal auf den Seiten um.

http://www.open-culture-directory.org/

http://www.ifixit.com/
http://www.wikihouse.cc/
http://buildyourcnc.com/

Selbstgebrautes Bier: Immer noch besser als Becks


Letztes Wochenende war ich beim Fitza um sein selbstgebrautes Bier zu verköstigen und ich war überrascht wie gut er dass mittlerweile drauf hat. Das tolle an seinen Kreationen ist auf jeden Fall, dass er Rezepte ausprobiert, die über das Reinheitsgebot hinaus gehen. Es schmeckt halt nicht alles gleich.

Man schmeckt, dass in einem Bier mehr Hopfen drin ist, ein anderes Malz oder ähnliches. Das Reinheitsgebot wurde früher einmal eingeführt um ein gepansche zu verhindern, aber mittlerweile empfinde ich das fast schon als Bevormundung. Die Qualität von Lebensmitteln hat mittlerweile so zugenommen, das man die Verbraucher nicht unbedingt beschützen muss.

Neben doch relativ klassischen Sorten haben die Fitzas auch ein „Choclate Stout“ gebraut, aber das war nicht so mein Fall.

Das schmeckt beschissen, aber immer noch besser als Becks

Zitat Thomas

Ich finde es erstaunlich, wie schnell Fitza Fortschritte macht.

Samstag Bierworkshop

Samstag 14.01. ab 14Uhr lerne ich dann selber, wie man Bier braut. Es gibt einen Workshop von Fitza im Pengland:

http://www.pengland.de/?sp_events=crafty-bier-brauen

Wer auch wissen will, was er so trinkt, kann gerne vorbeikommen. Die Veranstaltung ist offen.

Mehr zu dem Projekt findet ihr auf mircobier.com

Gedanken und Links zum WordPress Workshop 10.06.2011

Gestern war also der angekündigte WordPress Workshop und ich hatte wirklich nicht die geringste Idee, wie viele Besucher kommen würden. Ich dachte mindestens 4 sind da, am Ende waren es zeitweise 13.

Die Motive den Workshop zu besuchen, beziehungsweise eine eigene Webseite zu erstellen, waren zumeist recht ähnlich

Warum Webseiten

– Digitale Bewerbungsmappe/Portfolio + + + +
– Informieren über Veranstaltungen
– Inhalte teilen
– Online publizieren
– über Themen informieren
– Für mich selbst (damit das, was ich gemacht habe, nicht verstaubt)
– Produkte und Dienstleistungen anbieten
– Leute sollen mehr über mich als Künstler erfahren
– Als Gruppe präsentieren

Die Webseiten sollten stärker als Prospekt genutzt werden, der Rückkanal spielte bei den Teilnehmern der Schulung nur eine kleinere bis garkeine Rolle.

Das Vorwissen

Es war niemand dabei, der nicht versiert mit dem Computer umgehen konnte. Nur WordPress war neu für sie.

Die Herausforderung

Die verschiedenen Hoster und Server-Einstellungen waren das größte Problem bei dem Workshop. Mal musste PHP erst freigeschaltet werden oder man musste herausfinden in welchen Ordner die Webseite lag. .htaccess Dateien waren aktiv und wurden nicht angezeigt und die Nutzerführung der Domainverwaltungen ist unter aller Sau, bei allen Anbietern. Hier ging viel Zeit verloren und der Workshop verlor sich ein wenig. Zum Glück halfen sich die Teilnehmer auch gegenseitig, aber es hat trotzdem fast eine Stunde gedauert, bis es weiter gehen konnte.

Wie kann ich das in den Griff kriegen? Mit der Zeit lerne ich die Besonderheiten der Anbieter kennen und kann so schneller helfen oder ist es sinnvoller die Installation im Vorfeld des Workshops als Video Tutorials aufzuzeichen? Habt ihr eine Idee?

Seiten und Artikel

Nachdem die Homepage dann lief, gab es einen kurzen Ausflug ins Thema Webseiten Struktur. Welche Inhalte kommen auf die Webseite, was bleibt gleich (Seiten) was wird oft erweitertet (Artikel) und was machen wir zur Startseite? Hier habe ich nur kurz erklärt was der Unterschied zwischen den beiden Themen ist und dann für jeden Teilnehmer ein Mindmap erstellt.

Hier hätte ich sicher noch tiefer einsteigen und das große Fass der Usability aufmachen können, aber damit könnte man wieder ein paar Stunden füllen.

Plug-Ins und Themes

Ein weiterer Knackpunkt waren die Themes. Wenn man die Suche von WordPress verwendet stößt man auf ein paar schlecht aufgebaute Themes, aber für den Anfänger ist das nicht so leicht zu erkennen. Hier sollte ich besser eine Vorauswahl treffen. Und auch bei den Plug-Ins konnte ich erst mal nicht mehr machen, als zu zeigen, wo man sie findet, denn bei den Bedürfnissen gab es kaum Überschneidungen. Hier war individuelle Unterstützung angesagt.

Die eigene Homepage bauen

Trotz der Schwierigkeiten waren wir mit dem Theorie Teil nach vier Stunden durch und die Teilnehmer konnten an ihrer Homepage arbeiten und ich bin herumgelaufen und habe geholfen.

Die Ergebnisse

Keiner ist fertig geworden, weil das einpflegen von Inhalten einfach seine Zeit dauert. Aber es sind ein halbes Dutzend Webseiten dabei rum gekommen, auf die man aufbauen kann.

Mein Fazit

Als ich gestern aus dem Pengland nach hause kam, war ich sehr zufrieden. Es ist zwar das ein oder andere auf der Strecke geblieben, aber da ich mich noch an meine ersten versuche mit WordPress erinnern kann, war ich froh das ich das Ziel erreicht hatte. Aber auch bei den Themen, die zu kurz kamen konnte ich einen ersten Eindruck gewinnen, welche Details für die Besucher interessant sein könnten.

Und wie gehts weiter?

Ich werde den Workshop nochmal überarbeiten, mir eine bessere Lösung für die Webhoster Problematik überlegen und ihn dann gegen eine Teilnahme Gebühr anbieten. Danach werde ich das erste Aufbau-Seminar anbieten.

daZUBROT?

Vielen dank auch an Katrin für ihr leckeres Catering, dass sie uns spendiert hat. Das hätte ich dann beim nächsten mal gerne ein wenig größer. Wenn ich Workshops für Geld anbiete, würde ich das gerne buchen. Hier könnt ihr sehen was sie so anbietet und auch was beim Workshop ohne Webseiten Erfahrung möglich ist:

http://www.dazubrot.de/?page_id=18

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Mach Peng

2009 „egal aber 200%“

Vor einem Jahr, haben wir „egal aber 200%“ als Motto für die zweite Peng-Generation ausgerufen und mussten nach einem halben Jahr feststellen, dass es vielleicht doch etwas zuviel Tempo ist. Im letzten Jahr hatten wir viel mehr Veranstaltungen und Medienkotakte als vorher. Mittlerweile übertreffen die Spenden bei den Veranstaltungen unsere Kosten. Auch die Teilnehmerzahl bei den Dienstagsrunden ist auf 40-60 Leute gestiegen. Die Überzahl von Designern und Künstlern wird so langsam gebrochen und wir erreichen ganz andere Milieus. Es zeigt sich, dass unser drittes Vereinsziel: die Förderung von Kommunikation, zur größten Stärke von Peng wird. Im letzen Jahr haben wir vorallem die interne Kommunikation verbessert und versucht die Oberfläche von Peng zu vergrößern. Außerdem haben wir bereits mit den Planungen eines Relaunches der Webseite begonnen. Unser Ziel ist es, dass sich mehr für das Pengland verantwortlich fühlen.

2010 „mach Peng“

Im letzten Jahr sind Projekte wie die Pengversity (Bildung), Makegyver (Handwerk), PengPodcast und Freifunk entstanden. Eine Kultur des Selbermachens, man merkt, dass die DIY-Bewegung auch an Mainz nicht vorbei geht. Und deshalb ist unser Ziel fürs nächste Jahr: „mach Peng“. Bisher wurde im Pengland nur aufgeführt und ausgestellt, 2010 soll produziert werden. Dabei liegt uns der Austausch über die Produktion besonders am Herzen. Arbeiten im Elfenbeinturm können wir deshalb nicht unterstützen, aber jedem der mit anderen zusammen etwas machen will, dem soll das Pengland offen stehen. Als weiteren Schritt in diese Richtung, werden wir, wenn es die Vollversammlung erlaubt, einen Makerbot anschaffen. Und auch Coworking ist eine Überlegung.

Diese weitere Öffnung des Penglands hat aber auch ein weiteres Ziel. „Mach Peng“ kann auch für das Geräusch verstanden werden, dass entsteht, wenn man den Schall überholt. Mit der neuen Webseite und den neuen Nutzungskonzepten wollen wir noch viel mehr Menschen einen Raum für ihre Ideen geben. Wir werden die Gewinne von der Party in Produktionsmittel, ein Stipengdium und vielleicht auch mehr Raum investieren. Eine All-Profit-Organisation sein und so eine breitere Unterstützung in Mainz erreichen.

Unsere Strategie:

Wir teilen unsere Profite auf eine sehr aggressive Weise

Zitat aus Brasiliens Ölprinzen

Makerbot Re:volution: Der Anfang vom Ende der Massenproduktion?

Bre Pettis @ re:publica 2010 – i want a makerbot for peng from Alex Boerger on Vimeo.

Ich habe zwar schon vor der re:publica vom Makerbot gehört, aber der Vortrag von Bre Pettis hat mir erst klar gemacht, wie krass diese Innovation ist. Für knapp 700€ kann man jetzt Gegenstände bis zur Größe einer Kaffeetasse drucken und die Materialkosten betragen dann nur noch ab 16€ pro Kilo. Früher musste man entweder mit Spritzguss große Stückzahlen produzieren oder einen Rapid Prototyp für mehrere hundert Euro herstellen lassen. Der Makerbot verschiebt jetzt die Grenze. Für wenige Cent lassen sich jetzt Einzelstücke aus dem selben Material wie Lego herstellen. Die Qualität ist zwar nicht perfekt, aber dafür hat man dann eine Maßfertigung, günstiger als ein Massenprodukt. Und das beste daran ist das thingiverse. Eine Plattform bei der man 3D Modelle teilen kann.

Aber was kann man damit anstellen?

Natürlich ist eine Anwendung das die 3Dler ihre Figuren ausdrucken, was ich schon mal sehr geil finde, aber viel wichtiger ist, dass man sich Ersatzteile ausdrucken kann. Ich habe z.B. schon zwei Stative weggeworfen, weil ich die Stativplatte verloren hatte. Das ist jetzt vorbei, ich messe kurz nach, baue mit aus nem cube und zwei Zylindern das Teil und kann das Stativ weiter benutzen. Man muss Gegenstände nicht mehr auf dem Markt suchen oder hoffen dass sich eine Firma darum kümmert. Kann man es sich vorstellen, dann kann man es auch bauen. Eine Anwendung, die ich besonders weltverbesserisch finde, ist das Open Bodyparts Project, bei dem versucht wird, passgenaue Prothesen zu drucken. Diese können zwar nicht mit den Profi Prothesen mithalten, aber dafür kosten sie nur wenige Euro. Das wird das Leben von vielen Menschen in ärmeren Staaten erheblich verbessern.

Das ist eine echte Revolution und ich bin total froh, dass ich genug 3d kann um sofort loszulegen.

Das Peng braucht sowas

Der Markerbot ist perfekt für das Pengland. Zum einen sind viele Hobbybastler bei uns und nur Improvisation macht es überhaupt finanzierbar, auf der anderen Seite gibt’s auch viele Designer, Innenarchitekten und Hobbyisten, die 3D können. Ich denke diese Mischung wird viele neue praktische und schöne Gegenstände hervorbringen. Wir brauchen neue Beamerhalterungen, Türstopper, Flyerständer, Flaschenöffner, Halterungen für Kunstwerke, Tischkicker-Figuren… kein Problem, wir drucken es aus.

Am Dienstag werde ich das Gerät vorstellen und hoffe auf eine Kauferlaubnis. Im Vorfeld habe ich aber schon mal versucht, jeden der mir begegnet davon zu begeistern. Dabei kam auch die Frage, was wir zuerst drucken. Wobei ich da die Antwort recht einfach finde: Wir drucken uns ein Upgrade für den Makerbot. (Ich finde das erklärt das Prinzip des Makerbots perfekt.) Aber was wird der erste freie Gegenstand?

Mein Favorit sind momentan Kickerfiguren, mit Pengstern auf dem Trikot, die wir natürlich teilen.

Was würdet ihr drucken?