Beiträge

Gutenberg 2012

Crowdfunding

Gutenberg 2012 – Podcasts über alte und neue Medienrevolutionäre


http://www.startnext.de/gutenberg

An diesem Projekt arbeite ich jetzt intensiv seit Anfang Mai. Ich werde mal ausprobieren ob ich ein Kulturprojekt finanziert bekomme.

Gutenberg ist der Mann des letzten Jahrtausends und hat durch die Verbesserung des Buchdrucks die heutige Wissensgesellschaft überhaupt erst ermöglicht. Aber wir verlassen die Gutenberg Ära (Einer zu Vielen) und lernen durch das Internet etwas neues kennen (Viele zu Vielen). In meinem Projekt möchte ich die Rolle von Gutenberg nochmal für Youtube aufbereiten und die Geschichte bis in die heutige Zeit fortsetzen. Wer sind die Gutenbergs 2012?

Blog Beiträge:

Videos:

Lars Reichow über Gutenberg 2020

Pecha Kucha Vortrag – We are about to make history

 

Bücher über Gutenberg – John Man „The Gutenberg Revolution“ & Stephan Füssel „Johannes Gutenberg“

 

Was ist so spannend an Gutenberg?

 

Ich mach was mit Gutenberg und brauche eure Hilfe

Presse:

Sensor Juni: From Gutenberg to Zuckerberg: Crowdfunding in Mainz

http://www.sensor-magazin.de/from-gutenberg-to-zuckerberg-crowdfunding-in-mainz/

AZ 01.06.2012: „Schutzpatron des Silicon Valley“

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/12035120.htm

AZ 02.06.2012: Jeff Jarvis würdigt in Mainz Gutenberg als Urahn von Apple & Co.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/kultur/literatur/12040798.htm

 

Mainz vs. Berlin

Ich war zwar nur zwei Wochen in Berlin, aber den größten Unterschied zwischen Mainz und der Hauptstadt habe ich schon verstanden: In Berlin findet man alles außer Zeit.
Klar, wer für ein Start-Up arbeitet darf sich über zu wenig Zeit nicht wundern, aber auch alle anderen sind ständig unterwegs. Es gibt jeden Tag mehr Angebote als man wahrnehmen kann. Man wird von der Angst getrieben etwas zu verpassen. Und oft ist diese Angst auch begründet. Dank Thorsten und Ago bin ich immer wieder an neue Orte gelangt und habe neue spannende Menschen kennen gelernt. In Berlin gibt es mehr Energie, mehr Austausch und mehr Input als in Mainz. Aber es gibt auch mehr Elend und mehr Dreck.

Gegensätze ziehn mich an

Bis abends arbeiten in Prenzlauerberg, kurz nach Neukölln zum Klamotten wechseln, in Kreuzberg noch jemanden aufsammeln, für Sushi nach Friedrichshain und dann auf eine Vernissage in Mitte. (So vielfältig wars nur an einem Tag. Jeden Tag so nen Programm und ich würde Irre.)

Im Gegensatz dazu steht Mainz. Hier gibt es vielleicht einmal im Monat ne tolle Party. Die Leute sind auch nicht aus Paris oder NewYork hergezogen, sondern aus Koblenz oder Kaiserslautern. Ok einen NewYorker kenne ich auch in Mainz.

Ich muss aber gestehen das ich Mainz gerade deshalb mag. Es gibt hier nicht hunderte verschiedene Subkulturen die aneinander vorbei existieren. Wenn wir Glück haben gibt es vielleicht ein bis zwei Subkulturen (Ist Fassenacht eine Subkultur?). Dieser Mangel auf der einen Seite, führt aber auch zu interessanten Vermischungen. Da eine Subkultur kaum für sich alleine existieren kann, muss man offen für andere Ideen sein.
In Berlin gibt es einen ständigen Wettbewerb, in Mainz hingegen ist man froh über jede Initiative.

Deshalb kann man in Berlin auch nicht sowas wie das Peng finden. Dort gibt es zuviele davon. (Allein in der Weserstraße in Neukölln gibt es 5 Läden die an das Pengland erinnern.) Die Leute haben die Möglichkeit sich jedem Tag mit ihrem Lieblingsthema zu beschäftigen.

Ich mag Berlin für den Input und Mainz für die Konzentration. Jetzt gilt es für mich den Zwischenweg zu finden. Nächste Woche gehts wieder hin, zur re:publica

Und hier noch nen Artikel, den ich kurz nach dem Schreiben entdeckt habe:

http://www.spreeblick.com/2010/03/08/der-berliner-szenemensch/

Wie seht ihr das? Was kann Mainz besser? Was ist toll an Berlin?

20% weniger Doppelmoral

Jetzt haben wir es endlich geschafft und einen MiniMac fürs Peng gekauft. Natürlich haben wir auch auf den Preis geachtet und versucht möglichst kein Geld zu verschwenden.

Aber ist das die richtige Herangehensweise für Peng? Wir finanzieren uns, dank der Großzügigkeit unserer Mitglieder und Besucher. Wir sind großzügig zu den Veranstaltern. Aber beim Einkauf versuchen wir ein paar Prozente zu sparen. Diese Geiz ist Geil Mentalität wurde tief in unsere Köpfe gebrannt, aber eigentlich würde es besser zum Stil von Peng passen, etwas mehr Geld auszugeben und dafür kleinere regionale Händler zu unterstützten. Da noch in diesem Monat die jährliche Vollversammlung ist, können wir das ja dort klären.