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Video von der Hausbesetzung in Mainz

Statt den Tatort anzuschauen, habe ich lieber den Ort der Tat besichtigt und spontan ein kleines Video zusammen gebastelt. Ich liebe ja diese Quick & Dirty Projekte, aber wie immer geht was schief, eigentlich wollte ich auch das Interview mit mir im Gegenschuss machen, aber die Akkus in meinem Audiorekorder waren wohl zu alt. Aber das ist auch ein Grund für diese Mini-Projekte. Fehler machen wenn es um nichts geht. Und ich merke, dass ich für das Gutenberg Projekt unbedingt noch gute Musik benötige, für dieses Projekt habe ich auf die schnelle nichts gefunden. Habt ihr Tipps? Und was haltet ihr von der zweiten Kamera die ich am Anfang und am Ende verwende? (Ich meine jetzt nicht die Farben)

Hier gibts auch Fotos vom besetzten Haus

Hausbesetzung in Mainz – Fotos aus der Oberen Austraße 7

Update: Video von der Hausbesetzung in Mainz

Hier schon mal ein paar Eindrücke. Ich habe auch noch was gefilmt und schaue mal ob sich daraus was machen lässt. Das Problem ist halt, dass sich keiner filmen lassen will, man nicht erkennen darf wie viele Leute da sind und die Barrikade dürfen auch nicht im Bild sein. Naja, vielleicht wirds ja mal offiziell, denn im Grunde profitiert die Stadt ja davon.

https://sqtmz.phoenix.uberspace.de/

http://facebook.com/squatmainz

Hier noch eine Rundmail, die an Kulturinitiativen und Presse von den Befreiern verschickt wurde:

Gestern, am 3.8., haben wir in Mainz in der Oberen Austraße 7 ein kreatives und unkommerzielles Zentrum der Begegnung und Vernetzung eröffnet. Dort wollen wir mit unserem Projekt einen Beitrag zu einer gerechteren Welt jenseits von ökonomischen und anderen Zwängen, jenseits von Unterdrückung und Diskriminierung leisten. Dazu stellen wir die Obere Austraße 7 ab jetzt allen Menschen, die diesen Wunsch teilen, als vielfältigen Veranstaltungsort und Wohnraum zur Verfügung.

Wer sind wir?

Wir sind eine vielfältige, namen- und parteilose Gruppe von Menschen, die eine Reihe von Problemen wahrnehmen, gegen die sie sich einsetzen wollen. Wir stellen fest, dass unser Alltag von Ausgrenzung und Unterdrückung geprägt ist: Viele Menschen werden entweder wegen ihres sozialen Status diskriminiert, oder sind von anderen Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit betroffen. Ihnen werden ihre Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, sexuelle Identität, ihre Religion, Weltwahrnehmung, ihr Alter, mangelnde Mobilität oder vieles anderes zu einem Problem gemacht. Dabei werden ihre Schicksale oft als vereinzelt wahrgenommen und viel zu selten miteinander in Verbindung gebracht. Das wollen wir ändern und gemeinsam in gesellschaftliche Zustände und Prozesse einzugreifen, um sie kritisch reflektierend zum Besseren zu wenden.

Warum treten wir in Aktion?

Es gibt viele Menschen in Mainz, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen; einen geeigneten Raum für unser Projekt zu finden, ist jedoch schwierig. Vorhandene Orte, wie das Haus Mainusch (Staudingerweg 23, Mainz), sind entweder akut bedroht, oder, wie das Atelier Zukunft, bereits geschlossen. Dafür verantwortlich sind beispielsweise die hohen Mieten und die Raumnot in Mainz, aber auch eine Stadtpolitik, die den Bau eines neuen Großeinkaufszentrums über die genannten Probleme stellt.
In Mainz finden sich jedoch paradoxerweise einige mitunter schon seit Jahren leerstehende Häuser. So verfällt das von uns geöffnete Gebäude, vormals ein Unternehmensstandort, ebenfalls seit längerer Zeit. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen, die Obere Austraße 7 als einen freien und öffentlichen Raum zu nutzen.

Wie soll das gehen?

Um unseren Zielen nahe zu kommen, brauchen wir also einen geeigneten Ort, den wir durch die Leerstandnutzung in der Oberen Austraße 7 schaffen wollen – einen Ort der Politik, Kultur und Vernetzung, an dem die finanzielle Lage und gesellschaftliche Wertung der Mitgestaltenden gegenüber ihrem Alltag zurückgestellt wird. Mit Kunst, Kultur und Politik, kritischen Seminaren und Workshops, Ausstellungen und Konzerten, mietfreien Wohnungen, Werkstätten und öffentlicher Küche wollen wir in der Oberen Austraße 7 einen Freiraum gestalten, an dem Menschen zusammenfinden und in Wort und Tat gesellschaftliche Missstände kritisieren können. Das funktioniert jedoch nur, wenn alle Beteiligten dazu bereit sind, sich untereinander sowohl als Menschen, als auch in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen zu respektieren und zu achten.
Dabei wollen wir unsere Horizonte durch Austausch und Vernetzung erweitern, und nicht engstirnig und dogmatisch auftreten. Unsere Strukturen sind lebendig und wachsen und verändern sich mit Allen, die bei der Gestaltung mitmachen. Wir lehnen voreilige Verschlagwortung ab, genauso, wie wir nicht dem Spektrum irgendeiner Partei nahestehen. Wir freuen uns über alle, die sich in diesem Sinne bei uns beteiligen wollen.

Deshalb: Das Haus in der Oberen Austraße 7 ist geöffnet! Kommt vorbei und gestaltet mit!

Beste Grüße
Die Leute in der Oberen Austraße 7

Für Rückfragen stehen wir unter der Nummer 0152 12144828 oder der E-Mail squatmainz@riseup.net zur Verfügung. Eure Anfragen versuchen wir, zeitnah zu beantworten, können jedoch nicht ausschließen, dass es aufgrund technischer Probleme zu leichten Verzögerungen kommt.

Am Freitag heißt es "Leinen Los!" am Nordhafen

Freitag findet am Nordhafen der Tag der offenen Tür statt und ich habe die besondere Ehre dort den Gründerwettbewerb „Leinen Los!“ zu moderieren. Das freut mich natürlich weil ich die Idee vom BetaPitch mitgebracht habe und sie wirklich viel besser umgesetzt wurde, als ich mir das selber gemacht hätte. Bei dem Wettbewerb hatte Gründer aus Rheinhessen die Chance ihre Idee einzureichen und ein Dienstleistungspaket im Wert von 10.000€ zu gewinnen. Geile Nummer, ich bin schon gespannt wie sehr das den Gründern helfen wird.

Ins Finale haben es drei Ideen geschafft:

Mehr über die Ideen gibts beim Sensor.

Am Freitag ab 14 Uhr stellt jede Gruppe ihre Idee in jeweils 10 Minuten vor. Am Ende entscheidet eine Jury zusammen mit dem Publikum über den Gewinner.

Ab 16 Uhr könnt ihr euch dann auch die Büros anschauen und Abends wird gefeiert.

Also, merkt euch das schon mal vor:

https://www.facebook.com/events/223683204410782/

PS: Das Video habe ich auch gemacht

Mainzer Kreativen Stammtisch – Thema Steuern

Morgen findet im Mainzer Nordhafen ein Event statt, dass ich euch nicht vorenthalten will:

Schon wieder die Steuererklärung vor Dir hergeschoben?
Wo liegt denn eigentlich das Problem?

Volker Mett wird zum Thema Einkommenssteuer einen kleinen Vortrag halten und im Anschluß für konkrete Fragen zur Steuererklärung verfügbar sein. Falls Ihr jetzts schon wisst, welche Fragen Euch auf den Nägeln brennt („WIe bereite ich meine Einnahmenübeschussrechnung am besten vor, damit alles ganz schnell geht?“ „Umsatzsteuer: darf ich, muss ich, wie kann ich das vemeiden?“), dann postet die bitte im XING FORUM „MAINZER ZIRKEL KREATIVWIRTSCHAFT“. Sie könnten dann schon im Vortrag besonders berücksichtigt werden.

https://www.xing.com/go/group/69916.ca802f/6287537

FÜR VERPFLEGUNG IST GESORGT, DIE TEILNAHME IST KONSTENFREI UND HILFREICH!

Mittwoch 21.09.2011 ab 19Uhr im Nordhafen:

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Die Idee dahinter

Es gibt sehr viele Freelancer in unterschiedlichen kreativen Bereichen in unserem Einzugsgebiet. Bei einem gemeinsamen Stammtisch haben wir erkannt, dass sich viele Probleme, Fragen, Unsicherheiten und Schwachpunkte ähneln. Wir sind ein heterogene Gruppe, teilen aber einen Großteil an administrativen und unternehmerischen Bedürfnissen. Die meisten von uns sind Einzelkämpfer – auch wenn sich manche zu Teams zusammenschließen: als wirtschaftlicher Faktor werden wir nicht wahrgenommen und auch eine Lobby gibt es nicht.
Wenn sich viele zusammentun, kann sich das ändern: Es geht darum die Interessen einzelner zu bündeln, um konkrete Schritte zur lokalen und produktiven Interessenvertretung zu machen. Daneben geht es auch um den Austausch von Ideen, Erfahrungen, Tipps und Tricks – jeder von uns kann etwas beitragen und anderen damit weiterhelfen.

Nordhafen e.V. gegründet

Am Mittwoch Abend wurde der Nordhafen e.V. gegründet und da ich seit Dienstag einen Schreibtisch bei Hardy im Zollhafen bezogen habe, bin ich jetzt Mitglied des Vereins. Juhu, mehr zu meinem neuen Arbeitsplatz und dem Verein dann in den nächsten Wochen.

www.nordhafen.net