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Peng Party Trailer (Mit Steadycam gefilmt)

Am 23.05.2006 ist mein erstes Youtube Video erschienen. Es war der Trailer für die erste Peng Party. (s.u.) und seitdem habe ich immer mal wieder Videos für Peng produziert. Ich verdiene zwar keinen Cent damit, aber es ist einfach eine tolle Möglichkeit um etwas neues auszuprobieren. Die Facebook-Seite hat mittlerweile schon über 5000 Fans (und war auch so ein Experiment) und das bedeutet, dass man an einem Tag locker 500 Leute für sein Video begeistern kann, aber auch nur wenn es gut ist. Man kriegt keine Likes & Shares geschenkt…

Das Experiment bei diesem Video war der Einsatz einer Steadycam, die ich mir von Seibert Media ausgeliehen habe.

Das Ziel dieses Videos ist vor allem Lust auf das Event zu machen. Es geht mehr darum eine Stimmung und Begeisterung zu transportieren als jetzt eine konkrete Botschaft zu verkaufen. Dank dem Schnitt von Aline Koch ist das Video auch noch richtig unterhaltsam geworden.

Aber mein Experiment mit der Steadycam war nicht so erfolgreich, dass ich mir jetzt sofort eine eigene anschaffen werde. Für meinen Fokus: „Schnelle und einfach Videos“ ist das einfach zu viel Aufwand. Es bringt leider nicht den Mehrwert um die Mehrarbeit zu rechtfertigen. Lustig war es trotzdem 🙂

 

Die Blase Visuals-Showreel 2011

Nachdem Fuzzel schon seit zwei gefühlten Ewigkeiten am Demoreel der Blase geschnitten hat, ist es jetzt endlich am Start. Fett

Die Musik wurde übrigens von Jacob (without the appleblossoms) extra dafür gemischt.

Wie geil auch die Partys im Weinlager waren, das fehlt Mainz jetzt.

(mein Kram ist hauptsächlich zwischen 0:30 und 0:45, also im ruhigeren Part)

Heute: Lichtgeballer bei der Weltpartyladen Party

Yeah, heute Abend darf ich mit 4 Beamern auf einmal spielen, hier schon mal der Testlauf:

mehr im Pengland: http://www.pengland.de/event/party-im-weltpartyladen

mit
Million Dollar Handshake
Strychnine
KingBossCheffsen
+special guests

Ladys, Samstag WeltPartyLaden

Ihr kennt doch sicher das Problem, ihr habt genug Party für 500 Leute zu hause, aber euch fehlt der Platz. Meine Freunde von KingBossCheffsen und das Peng haben da jetzt eine Lösung entwickelt:

Party im Weltpartyladen. 2. April 2011 from PENG Mainz on Vimeo.

http://www.pengland.de/?sp_events=party-im-weltpartyladen

Mainz vs. Berlin

Ich war zwar nur zwei Wochen in Berlin, aber den größten Unterschied zwischen Mainz und der Hauptstadt habe ich schon verstanden: In Berlin findet man alles außer Zeit.
Klar, wer für ein Start-Up arbeitet darf sich über zu wenig Zeit nicht wundern, aber auch alle anderen sind ständig unterwegs. Es gibt jeden Tag mehr Angebote als man wahrnehmen kann. Man wird von der Angst getrieben etwas zu verpassen. Und oft ist diese Angst auch begründet. Dank Thorsten und Ago bin ich immer wieder an neue Orte gelangt und habe neue spannende Menschen kennen gelernt. In Berlin gibt es mehr Energie, mehr Austausch und mehr Input als in Mainz. Aber es gibt auch mehr Elend und mehr Dreck.

Gegensätze ziehn mich an

Bis abends arbeiten in Prenzlauerberg, kurz nach Neukölln zum Klamotten wechseln, in Kreuzberg noch jemanden aufsammeln, für Sushi nach Friedrichshain und dann auf eine Vernissage in Mitte. (So vielfältig wars nur an einem Tag. Jeden Tag so nen Programm und ich würde Irre.)

Im Gegensatz dazu steht Mainz. Hier gibt es vielleicht einmal im Monat ne tolle Party. Die Leute sind auch nicht aus Paris oder NewYork hergezogen, sondern aus Koblenz oder Kaiserslautern. Ok einen NewYorker kenne ich auch in Mainz.

Ich muss aber gestehen das ich Mainz gerade deshalb mag. Es gibt hier nicht hunderte verschiedene Subkulturen die aneinander vorbei existieren. Wenn wir Glück haben gibt es vielleicht ein bis zwei Subkulturen (Ist Fassenacht eine Subkultur?). Dieser Mangel auf der einen Seite, führt aber auch zu interessanten Vermischungen. Da eine Subkultur kaum für sich alleine existieren kann, muss man offen für andere Ideen sein.
In Berlin gibt es einen ständigen Wettbewerb, in Mainz hingegen ist man froh über jede Initiative.

Deshalb kann man in Berlin auch nicht sowas wie das Peng finden. Dort gibt es zuviele davon. (Allein in der Weserstraße in Neukölln gibt es 5 Läden die an das Pengland erinnern.) Die Leute haben die Möglichkeit sich jedem Tag mit ihrem Lieblingsthema zu beschäftigen.

Ich mag Berlin für den Input und Mainz für die Konzentration. Jetzt gilt es für mich den Zwischenweg zu finden. Nächste Woche gehts wieder hin, zur re:publica

Und hier noch nen Artikel, den ich kurz nach dem Schreiben entdeckt habe:

http://www.spreeblick.com/2010/03/08/der-berliner-szenemensch/

Wie seht ihr das? Was kann Mainz besser? Was ist toll an Berlin?