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Ist Twitter vorbei?


Schon seit dem letzten Sommer sind die Durchklickraten bei Twitter drastisch gesunken. Und das nicht nur auf meinem privaten Kanal sondern auf jedem Kanal, den ich betreue.

Auch bei Events (ausser Barcamps) habe ich eine sinkende Anzahl an Tweets festgestellt. Ein Blick in die Besucherentwicklung bei Twitter bestätigt diese Beobachtung, auch wenn die meisten Nutzer von Twitter, den Dienst über andere Quellen nutzen, denke ich dass es sich hier um einen Trend handelt.

Was sind die Gründe?

Facebook

Facebook hat seine Filter und Tools ständig verbessert. Auf der Pinnwand finden sich fast immer interessante Artikel. (worauf ich nicht reagiere, wird mir kaum noch angezeigt). Laut Comscore verbringen die Deutschen bereits 16% ihrer Onlinezeit auf Facebook. Und spätestens seitdem man Personen abonnieren kann, gibt es nicht nur Freunde sondern auch Follower. Facebook ist mittlerweile das bessere Twitter, weil es ein besseres User Interface hat und beispielsweise Kommentare direkt aufgelistet sind und Videos sich sofort abspielen lassen. All diese Funktionen hat Twitter verpasst.

„professionelle Kommunikation“

Anfangs war Twitter noch spannend. Man hat dort vielen echten Menschen gefolgt und so richtige Kommunikationskonzepte gab es noch nicht. Mittlerweile gibt es Studien, die belegen welche Worte besonders viele ReTweets bringen und die Ursache und Wirkung vertauschen:

Tweets mit „RT“ oder „via“ werden besonders oft weitergeleitet

Denkt man nur kurz darüber nach, rafft man den Schwachsinn dahinter. Wenn etwas schon mal weitergeleitet wurde, dann enthält es RT oder via und hatte genug Relevanz, so dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, das der Tweet ein weiteres mal weitergeleitet wird. Die Worte sind also Folge von Relevanz und nicht ihre Ursache.

Trotzdem hat sich Twitter dadurch verändert. Es wird viel mehr nach Datenlage als nach Bauchgefühl kommuniziert.

One to any

Mittlerweile gibt es so viele Twitterer, die einfach in den Wald rein schreien und auf der anderen Seite nicht mehr zuhören. Twitter wird mit Blogs, Facebook und was weiß ich womit gefüttert, es gibt Tools die automatisch auf Keywords folgen. Am Ende kommt ein Informationsbrei dabei heraus, dem kein Mensch mehr folgt. In ein paar Jahren findet Twitter nur noch zwischen Bots statt.

Zu guter letzt ist Twitter eingeknickt und lässt jetzt Zensur durch Regierungen zu. Es ist nicht so, dass jetzt Millionen Nutzer den Dienst boykottieren, aber dadurch wurde zumindest Vertrauen zerstört und das Image vom Medium der Unterdrückten ist man damit auch los.

Ich selber lese kaum noch Twitter (außer bei Events das #hashtag), wie ist das bei dir?

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Social Media für Monster.de

Seit Dezember 2011 habe ich monster.de als Kunden für meine Social Media Beratung.

Zur Zeit versuche ich Monster und die Stakeholder besser zu verstehen, deshalb verlinke ich erst mal nur meine Artikel:

Wie gefällt es dir bei Monster?

Wie gefällt es dir bei Monster?

Das wurde ich in den letzten Wochen jetzt schon ein paar mal gefragt und die Antwort ist: sehr gut.

Ich bin wirklich sehr froh, dass ich da gelandet bin, weil bisher alle nett zueinander sind und nicht bis in die Nacht hinein gearbeitet wird. Auch die Hierarchien sind relativ flach und man freut sich über meine Ideen.

Es gibt keine fixe Deadline auf die man fixiert ist, sondern es wird kontinuierlich an der Verbesserung der Plattform gearbeitet.

Neben Facebook und Twitter bin ich zur Zeit vor allem damit beschäftigt, die Strategie und das Unternehmen zu verstehen. Wer sind die Stakeholder? Über welchen Kanal kommunizieren wir mit welcher Interessengruppe?

Gerade bei Facebook ist das alles andere als klar. Hier finden sich Arbeitnehmer, Arbeitssuchende, Unternehmer, Personaler, Headhunter, Monster-Mitarbeiter und einige andere die ich noch nicht auf dem Schirm habe. Es ist nicht leicht für alle relevante Inhalte zu finden, aber da taste ich mich noch ran.

Der Markt: Axel Springer Verlag & das Arbeitsamt

Der größte Konkurrent wurde vor zwei Jahren vom Axel Springer Verlag gekauft und kann deshalb in den eigenen Titel fast kostenlos Werbung machen. Der Verlag versucht dadurch die fehlenden Anzeigenkunden zu kompensieren und über seine Plattform indirekt zu verdienen.

Dann gibt es da noch das Arbeitsamt, aber das hat eine andere Zielgruppe. Schade für mich als Bürger, gut für mich als Berater.

Langfristig sehe ich Monster in einer ausgezeichneten Position. Monster ist international aufgestellt und bietet das breiteste Angebot und das alles unter einem Dach. Alles ist selber entwickelt (oder eingekauft), kann also auch flexiblen dem Markt angepasst werden.

Über die tollen Sachen, die schon heute in der Pipeline sind, darf ich noch nichts sagen.

Social Media

Mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Social Media

Social Media habe ich schon genutzt, bevor es den Begriff überhaupt gab. Schon mit 16 Jahren habe ich mich an Internetforen beteiligt und mit 18 habe ich dann ein Social Network für meine Klasse gebaut. (leider habe ich nicht das Potenzial wie mark zuckerberg erkannt). Und auch später habe ich immer wieder verschiedene Formen von Social Media verwendet um bessere Kommunikation zu ermöglichen. Ich betreue seit 4 Jahren den Internetauftritt der Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation (www.pengland.de). Auch die Facebook (2350 Fans) und Twitter (523 Follower) Präsenz des Vereins habe ich aufgebaut und ich versorge die Leser mehrmals wöchentlich mit den neusten Veranstaltungen und Diskussionen die gerade anstehen.

Facebook verändert die Smalltalk-Themen

Social Media ermöglicht es den Menschen, sich schnell und einfach über die Dinge auszutauschen, die sie interessieren. Sie finden sich auf Social Media Plattformen mit Gleichgesinnten zusammen oder tauschen kleine private Informationshäppchen aus. Die Auswirkungen auf die tägliche Kommunikation sind für meine Generation schon heute zu spüren, denn der Smalltalk hat sich stark verändert. Man redet nicht mehr über das Wetter, sondern kann durch Facebook gleich bei Themen einsteigen, mit denen sich beide beschäftigen. Wir kommen uns durch Facebook und Twitter also schneller näher.

Social Media für Unternehmen

Auch für Unternehmen wird diese Entwicklung zunehmend relevant. Schon immer vertraut man Empfehlungen von Freunden mehr als der Werbung. Deshalb fragen immer mehr Leute ihre Facebook-Freunde und Twitter-Follower um Rat. Einer von den 100 Freunden wird es schon wissen.

Für Unternehmen ist es schon jetzt wichtig ihre Informationen für diese Diskussionen bereit zu stellen und passend aufzubereiten. Je einfacher sie es den Markenfans machen, ihre Inhalte zu verbreiten, desto häufiger werden diese weitergegeben. Dafür müssen die Inhalte aber andere Regeln befolgen als die klassische Werbung. Wer will schon, das seine Freunde einen Versicherungsvertreter mitbringen?

Youtube, Suchmaschine Nr. 2

Gleich hinter Google, ist das Videoportal Youtube heute die zweit beliebteste Suchseite. Immer mehr Menschen, die etwas erfahren möchten, suchen diese Infos auf Youtube. Aber gerade im deutschsprachigen Umfeld gibt es noch viele blinde Flecken. Dabei geht es nicht um den viralen Hit, der Million mal geschaut und bei dem Millionen mal vergessen wird, wer der Absender ist, sondern darum die Informationen die man hat, für das Medium aufzubereiten und dies Leuten zu präsentieren, die sich für das Produkt interessieren könnten. Wie man die Inhalte dann für die Suche platziert, habe ich beim Betreuen des Youtube Kanals der ARD gelernt.

Echte und falsche Fans

Viele Agenturen achten nur darauf möglichst schnell, möglichst viele Fans zu sammeln. Man kann ein iPad verlosen und schon kommen die Leute. Ich halte das für den falschen Ansatz, für große Markenartikler wie Adidas mag sich eine solche Strategie vielleicht auszahlen, aber für kleinere Unternehmen ist es wichtiger ihre wahren Fans anzusprechen. Sie bewerben Ihre Produkte ja auch auf Fachmessen und in Fachmagazinen und nicht in der Bildzeitung.

mein Angebot

  • Konzeption von Inhalten
  • Aufbau von Präsenzen
  • Pflege von Präsenzen
  • Produktion von Inhalten

Ihr Vorteil

  • alles aus einer Hand, deshalb geringe Kosten
  • keine viralen Hits, sonder solide Inhalte, die sich auch in anderen Unternehmensbereichen nutzen lassen
  • echte Fans

Referenzen:

Groupon (damals City-Deal)

  • Entwicklung von Konzepten und Angeboten für Social Media
  • Betreuung von bis zu 20 Facebook-Seiten und des Blogs

ARD

  • youtube.com/ard
  • Technische Abnahme und Aufbereitung von Videos für Youtube
  • Suchmaschinenplatzierung
  • Pflege der Inhalte

Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation

Fachschaften Design, Medien-Design & Innenarchitektur der FH Mainz

Stadt Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011

Internetbrunnen

Matepate

 

Mate Pate

Ich glaube, dass ich nur dann Unternehmerinnen und Gründern helfen kann, wenn ich selber auch ein Unternehmen habe, das keine Werbeagentur ist. Außerdem gibt mir ein eigenes Unternehmen, die Möglichkeit meine Konzepte in der Wirklichkeit aus zu probieren und ich bekomme direktes Feedback darüber welche Maßnahmen sich auszahlen.

Deshalb habe ich angefangen das Produkt Club-Mate zu verteiben. Zusammen mit dem Mate Paten möchten wir das Rhein-Main-Gebiet mit Club Mate versogen.

www.matepate.de

Das Projekt wirft zwar noch nicht genug ab, dass ich davon leben könnte, aber es macht Spaß sich neben der Bildschirmarbeit auch mal die Finger schmutzig zu machen und direkten Kontakt zu End-Kunden zu haben.