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Was ist ein Unique Visitor wert? Und für wen blogge ich eigentlich?

In den letzten Tagen war richtig viel los auf meiner Seite. Grund dafür sind ein paar Tipps, die ich zu Die Sims Freispiel auf dem Ipad niedergeschrieben habe. Aus meinen durchschnittlich 30 Besuchern am Tag wurden plötzlich 300. Da hatte ich wohl einen Nerv getroffen und das mit einem Beitrag, den ich als Offtopic bezeichnen würde.

Ich finde es schon krass, dass ich mit einen simplen Beitrag über ein Spiel meine Besucherzahlen fast verzehnfachen konnte. Das ermöglicht mir natürlich Experimente. Kann ich die Besucher auf irgendwie binden? Kann ich daraus mit Amazon Links irgendwie Kapital schlagen? Soll ich das öfter machen?

Dann habe ich mir die Youtube Statistiken angeschaut

und gemerkt, dass die meisten Besucher kleine Mädchen sind.

Ich werde da gar nichts weiter raus machen. Auch wenn ich mit den iPad Spiele Tipps meine Besucherzahl vertausendfachen könnte, bleibt die Frage wozu? Dann habe ich doch lieber nur 50 Views bei einer Buchvorstellung, aber dafür sind das Inhalte, die mir selber Spaß gemacht haben.

Grad lese ich wieder ein spannendes Buch Here Comes Everybody von Clay Shirky in dem es um Organisation ohne Organisationen geht und das hat mich nochmal auf den Kern meines Blogs gebracht. Ich schreibe nicht für die Massen, sondern damit diejenigen mich finden, die es interessiert. Es geht mir auch darum, dass ich von euch im Firstlife auf Sachen angesprochen werde, die ich hier so von mir gebe und die ich so in Echt nicht ansprechen würde.

14. Angle bei den großen Fischen – Getting everything you can out of all you’ve got

Dieser Beitrag ist Teil meiner Artikel-Serie zum Buch Getting everything you can out of all you’ve got

Kapitel 14: Fish where the big fish are

Als der berüchtigte Bankräuber Willy Sutton gefragt wurde, warum er Banken ausraubt, antwortete dieser: Weil dort das Geld ist

So einfach ist das manchmal und trotzdem bleibt diese Weisheit bei vielen Geschäften oft unberücksichtigt. Für viele Unternehmen ist jeder Mensch erst mal Zielgruppe und deshalb wird viel Energie verschwendet jeden zu belabern, dabei gibt es Wege nur diejenigen zu identifizieren, die wirklich Kaufinteresse haben.

Jay Abraham geht dann sehr genau auf die Segmentierung von Mailinglisten ein, aber das Buch hat ja mittlerweile schon ein paar Jahre auf dem Buckel und heute würde man eher zu Google Adwords greifen um direkt in Kontakt mit Kaufwilligen Menschen zu kommen.

Den Praxisteil verschiebe ich jetzt mal, aber ich werde ihn nachholen, sobald ich ein passendes Projekt habe.

2. Große Erwartungen – Getting everything you can out of all you've got

Dieser Beitrag ist Teil meiner Artikel-Serie zum Buch Getting everything you can out of all you’ve got

Kapitel 2: Great expectations

Auch wenn ich ein unglaublich schlechter Golfer war, so habe ich dabei doch eine wichtige Lektion fürs Leben gelernt:

Never up, Never in

Wer nie über das Loch hinaus spielt, kann den Ball nie einlochen.

Nur wer viel vor hat, kann viel erreichen und wenn man große Schritte macht, kommt man schneller voran (oder stolpert). Trotzdem mach es wenig Sinn, ein erfolgreiches Konzept nachzuahmen. Man sollte sich viel mehr auf Durchbrüche konzentrieren und versuchen Erfolgsrezepte aus einer in die andere Branche zu übertragen.

Im Grunde geht es nur darum, zu verstehen, dass man sich großes vornehmen muss großes zu erreichen. Und wie das geht? Dafür bietet er folgende Liste:

  • Finde die versteckten Chancen in jeder Situation
  • Versuche mindestens alle drei Monate einen Geldregen (cash windfall) für dein Unternehmen
  • Baue den maximalen Erfolg in jede deiner Entscheidungen ein
  • Lege ein Fundament für Geschäfts-Durchbrüche, aufbauend auf mehrere Ideen-Ströme
  • Eines deiner Ziele bei Durchbrüchen ist es dein Unternehmen oder Produkt einzigartig, unverwechselbar und für deine Kunden nützlicher zu machen
  • Je mehr wert du für deinen Kunden schaffst, desto größer ist dein Durchbruch
  • Durchbrüche nehmen zu, wenn du dich stärker mit anderen Erfolgs hungrigen Menschen vernetzt und austauscht
  • Dein Ziel bei Durchbrüchen ist es mehr wert für andere zu schaffen
  • Durchbrüche unterstützen das Wachstumsdenken
  • Wachstumsdenken und Durchbrüche gehen Hand in Hand
  • Durchbrüche senken die Bedenken bei andren. Es ist leichter Ja als Nein zu sagen
  • Übernimm Erfolgsrezepte aus anderen Branchen indem du ihre Philosophien und Methoden auf dein Unternehmen überträgst

Praxisteil: Wir kaufen uns eine Insel

David hat mal die Idee eine eigene Insel zu kaufen ins Gespräch gebracht und ich hätte nichts dagegen. Aber wie kriegt man das hin?

Mein Vorschlag:

Wir starten einen Stammtisch.

  • 10 Leute
  • Jeder macht etwas anderes
  • einmal pro Woche Stammtisch
  • einmal im Monat konzentrieren sich alle zusammen auf ein Unternehmen und versuchen das zu pushen
  • Man hilft sich gegenseitig und vermittelt sich Kunden

Im Grunde ist das keine neue Idee und es gibt schon diverse Elite-Zirkel aber zu den habe ich keinen Zugang und mich euch, macht mir das bestimmt auch mehr Spaß.

Also, wer macht mit und hat Lust auf ein unverbindliches erstes Treffen des Insel-Clubs?

Einfach eine Mail an inselclub „bei“ alexboerger „Punkt“ de

19. Irgendwo über dem Regenbogen – Getting everything you can out of all you’ve got

Dieser Beitrag ist Teil meiner Artikel-Serie zum Buch Getting everything you can out of all you’ve got

Kapitel 19: Somewhere over the Rainbow

In diesem Kapitel geht es um die Bedeutung von Zielen und es knüpft damit an den Fragebogen von Kapitel 3 an.

Es ist wichtig, dass man weiß wo man hin will, denn nur dann kann man folgenden Zaubertrick durchführen:

Man geht davon aus, dass man das Ziel erreicht hat und entwickelt von da aus einen Handlungsablauf zurück bis heute. BAMMM so einfach geht das. Natürlich klappt nicht alles auf Anhieb, aber zumindest weitet dieser Masterplan dann den Blick in die Zukunft, man kann anfangen langfristig zu denken. Und das Ziel sollte ruhig hoch gegriffen werden.

Bei mir entwickelt sich so langsam wieder ein Ziel:

Ich möchte den besten Kreativen der Welt dabei helfen geniale Werke zu schaffen

Aber was ist dazu nötig?

  • Rücken frei halten (Sponsoren finden, Bürokratie abschaffen)
  • Sie mit Machern zusammen bringen
  • Inspiration
  • Ihnen effektivere Arbeitsweisen beibringen (Mehr Output = Mehr tolle Sachen)
  • Mit anderen zusammen bringen

Es bleibt zwar noch die Frage, wie ich in Kontakt mit diesen Menschen komme, aber ich glaube, wenn mir das oben aufgeführte gelingt, dann kommt der Rest von alleine.

Warum?

Weil ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, die mich viel Kraft gekostet haben und ich trotzdem weiter gemacht habe, wo andere aufgegeben haben. Kreative werden in unserer BWLerWelt einfach schlecht behandelt und können ihr Talent nicht entfalten. Ich will, dass wir weniger Potentiale verschwenden und weniger Kreative Seelen verkrüppeln. Für mehr tolle Sachen!!!

Ego Teil: Ich kann mir keinen tolleren Job vorstellen als durch die Welt zu reisen um geniale Menschen kennen zu lernen, ihnen zu helfen und sie mit anderen zusammen zu bringen.

Der Weg dahin?

  • Datenbank anlegen, füllen und überblicken (Neuentwicklung notwendig).
  • Kontakt halten und neue Leute kennenlernen.
  • Verträge die für beide Seiten verständlich und erfüllbar sind schreiben können.
  • Ein Konferenzformat, das diese Menschen magisch anzieht, entwickeln
  • Auftraggeber finden
  • Lobbyarbeit machen

Ich werde mich dabei erst mal auf Mainz konzentrieren und das Konzept nach und nach ausbauen. Der Plan, wie ich hier an den Start komme steckt auch schon in der Kinderschuhen.

6. Es lebe der Unterschied – Getting everything you can out of all you've got

Teil 6 meiner Artikel-Serie zum Buch Getting everything you can out of all you’ve got

Kapitel 6: Vive la différence

Es lebe der Unterschied, es lebe die USP (Unique Selling Proposition), es lebe das Alleinstellungsmerkmal.

Jay Abraham zeigt in diesem Kapitel vor allem Beispiele, wie Unternehmen durch ein Alleinstellungsmerkmal die Kunden finden, die sie haben möchten.

Da die meisten in Meinem Umfeld schon gut positioniert sind:

Der gONZoverlag macht Freakliteratur

Der Lunchmeister bringt täglich frisch, dein Mittagstisch

Ist es bei mir selber noch extrem verschwommen. Ich kann viele verschiedene Dinge und das funktioniert irgendwie nicht als Alleinstellungsmerkmal. Weniger ist mehr.

Deshalb war dieses Kapitel auch so wichtig für mich. Das ich mich verzettel, ist mir schon seit längerem klar und dieses Kapitel hat mich wieder darauf gestoßen. Ich habe schon für Compositing, Matchmoving, Fotografie, Webdesign, Newsletter bauen, Youtube Videos veröffentlichen, Strategie, Events, Bloggen und vielem mehr Geld verdient. Ich kann vieles gut genug, aber wenn ich jedes Einzelne kommuniziere, kommt es zur Überforderung.

Mein USP liegt eher in einem Bereich dazwischen. Ich habe oft Ideen entwickelt, die vieles verbinden (Wikit Verkehr+Smartphone oder Internetbrunnen Wlan+Spenden). Bisher habe ich noch fast nie Geld für meinen USP bekommen, weil Ideen so einfach wirken. Ich könnte zwar dann Geld für die Umsetzung verdienen, aber da habe ich das Problem, dass ich mit meinen Idee und Konzepten oft die Grenzen meiner Fähigkeiten überschreiten. „Zu wissen das etwas geht“ und „zu wissen wie etwas geht“ ist ein Riesen Unterschied und ich muss deshalb viele Projekte weiterreichen, weil andere das besser und günstiger umsetzen können als ich. So helfe ich zwar der Konjunktur, aber nicht mir.

Aber da haben wir doch einen Unterschied:

Ich bin eine Agentur ohne Agentur

oder

Die Agentur ohne Mitarbeiter

oder

Kommunikationsagent

Das Problem ist jetzt nur, dass ich meine Seite wieder umgestalten muss, aber die hat mir eh nicht mehr gefallen. 😉

Bei dieser Erkenntnis hat mir besonders das 3. Kapitel geholfen, weil die Fragen einfach sehr nützlich waren. Aber auch die Gespräche mit Hermann und Hardy hatten ihren Anteil.