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Leistungsschutzrecht oder "das Recht der Verlage ihr eigenes Grab zu schaufeln"

Einige Verlage wollen sich nicht damit abfinden, das Google ein besseres Geschäftsmodell gefunden hat als sie selbst und deshalb betreiben sie grad kräftig Lobbyarbeit um ihre alte Vormachtstellung zu beschützen. Sie fordern ein Leistungsschutzrecht aka Suchmaschinen sollen für das Weiterleiten auf Verlagsseiten bezahlen.

Liebe Verlage, stellt euch vor ich würde erst bei euch eine Pressemitteilung schicken, ihr würdet berichten und dann verlange ich eine Lizenzgebühr dafür. Erklärt mir den Unterschied.

Klar ihr seid mächtig und habt einen direkten Draht zur Regierung.

Aber mal im Ernst, was glaubt ihr denn, wie die Geschichte weiter läuft? Google wird euch einfach rausnehmen und statt dessen auf Inhalte verweisen die nichts kosten. Die Nutzer werden sich an diese neuen Quellen gewöhnen und ihr habt eure Webseite für euch alleine.

Also schaufelt euer eigenes Grab, dann habe ich mehr Leser für mich.

Flipboard – Die persönliche Tageszeitung auf dem iPad

Flipboard ist ein Projekt, dass mich im Grunde schwer begeistert und das ich trotzdem kaum noch verwende. Aber das liegt daran, dass die Einbindung von Google-Reader nicht so gestaltet ist, wie ich es gerne hätte. Vielleicht wird es ja noch.

http://flipboard.com/

Interview zu Netzkultur in der STUZ

In der aktuellen Ausgabe der STUZ durfte ich mal wieder meine Meinung zur Netzkultur zum besten geben. Matze hat mich und ein paar weitere aus der „Mainzer Netzkulturszene“ befragt.

„Bevor es das Internet gab, wurden die Diskussionen vor allem von den Massenmedien bestimmt. Einer sprach zu vielen und fast alle sprachen dann darüber. Heute kann jeder selber Sender sein, auch mit der Gefahr, dass niemand mitliest. Trotzdem finden sich dadurch auch immer mehr Menschen zusammen, die sich für ähnliche The- men interessieren und wir lernen so langsam, uns global zu organisieren. Wohin das führt, werden wir sehen. Wir haben zwar unendliche Möglichkeiten, müssen aber erst mal lernen, uns zu entscheiden. Auch ich selbst habe sehr viele interessante Men- schen kennen gelernt. Aber am beeindruckendsten fand ich, dass eine Idee, die ich ins Internet gestellt habe nur neun Monate später in einem Buch aus Kanada (‚Macrowikinomics‘) auftauchte, das es jetzt auch am Frankfurter Hauptbahnhof gibt. Das Besondere daran war, dass zu der Zeit nur tausend Leute die Idee angeschaut haben. Das hat mir nochmal bewiesen, dass Reichweite nur ein Qua- litätsmerkmal unter vielen ist. Viel wichtiger ist es, dass es die richtigen Leute lesen und die richtigen sind meist diejenigen, die es mitbekommen.
Viele Menschen senden aber zuviele Infos‚an alle‘ und fragen sich nicht, ob das relevant für den Empfänger ist. Dadurch fällt es oft schwer, Signal von Rauschen zu trennen und die Nachrichten, die vielleicht interessant sind, gehen unter. Ich würde das Internet als eine Art Kulturtechnik verstehen, an die wir uns gewöhnen und die wir noch gestalten müssen. Jeder muss seinen Platz zwischen der Offenheit für Neues und dem Ignorieren von Grundrauschen erst mal finden. Katzenvideos sind für mich ein Symbolbild für Netzkultur, auch weil ich mich immer wieder freue, wenn eine Katze, gefilmt mit einem Handy, der gesamten Unterhaltungsindustrie zeigt, wo es lang geht.“

Trendfrühstück

Eine Auswirkung von meinem Zeiterfassungs-Experiment ist, dass ich morgens nach dem Aufstehen erst mal ne halbe Stunde RSS-Feeds nach Trends scanne. Ok, ich gucke mir mehr oder weniger lustige und tolle  Sachen an und lese was in Mainz und bei Peng passiert ist, gucke noch ein paar andere Webseiten durch. Erst mal auf dem Ipod-Touch.

Man kann schon sagen, dass das mein Zeitungsersatz ist und es ist neben Kaffee ein guter Einstieg in den Tag.

Um das ganze aber noch weiter auszubauen und es wenigstens ein wenig wie Arbeit aussehen zu lassen,  habe ich wieder angefangen mehr auf Hello & Like zu schreiben. Gestern habe ich schon mal angefangen für die nächsten zwei Wochen zu posten. Oft einfach nur Bilder oder Videos meist ohne Kommentar.

Apropos Trends, ich habe mir mal ein Abstimmungs Plugin zugelgt und werde mal anfangen an meine Artikel ein paar Fragen zu knüpfen.

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Social Media Definition 2

Social Media ist eine Kommunikationstechnik wie das Telefon und kein Distributionskanal wie Zeitung und Fernsehen.