Geschäftsidee: Fertiggerichte aus Insekten

Wenn man sich die Geschichte der Menscheit anschaut, dann geht die Entwicklung hin zu immer grösseren Gruppen. Erst waren wir Sippen, dann Stämme, Königreiche, Nationen und mittlerweile schließen sich immer mehr Nationen zusammen und bilden sowas wie die europäische Union. Bei dieser Entwicklung waren die Verbesserungen der Transport- und Kommunikationsweg häufig entscheidend.

Man verbündet sich mit allen, die man an einem Tag erreichen kann.

Heute können wir mehr als 99% aller Menschen innerhalb von einem Tag erreichen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Nationen hinter uns lassen und zur Gruppe der Weltbevölkerung gehören und anfangen Probleme gemeinsam zu lösen, aber bis dahin haben immer noch mehr als eine Billionen Menschen nicht genug zu essen.

Woran liegts?

im Grunde werden genug Lebensmittel auf der Erde produziert, aber ein großer Teil davon wird als Futtermittel für Tiere verwendet oder wie man in der Wirtschaft sagt, die Nahrungsmittel werden veredelt. Wenn man also statt soviel Fleisch zu essen, viel mehr Mais Essen würde, könnten viel mehr Menschen satt werden.

Das Problem: Tiere sind einfach zu schmackhaft.

Aber was ist mit Insekten?

Die vermehren sich doch extrem schnell und brauchen dafür nicht viel Nahrung.

Der Hauptgrund ist Ekel. Ich hasse Maden und auch wenn ich weiß, dass sie mir nichts tuen, will ich sie nicht anfassen. Aber wir haben doch eine Nahrungsmittel Industrie, die uns davor bewahrt zu sehen wie unser Essen produziert wird.

Warum gibt es keine Fertiggerichte aus Maden oder abgepackte Maden, so ähnlich wie Spätzle. Vielleicht sind die ja ganz lecker und für die Ökonomen ist es auch perfekt, man muss ja nur die Abfälle auf einen Haufen werfen, eine Woche lang nichts machen und kann dann frische Eiweiße und Proteine ernten.

Wenn ich ein paar Millionen hätte, würde ich sie darein investieren. Damit gäbe es zum einen mehr leckere Sachen und man würde Aktiv den Hunger in der Welt bekämpfen, weil die Nahrungsmittel besser verwertet werden.

Fotos und Videos beim Mainzer Literaturfestival

Letztes Wochenende habe ich für Miri vom gONZo-Verlag das Mainzer Literaturfestival dokumentiert und ich war echt positiv überrascht. Wenn ich nicht meine Foto und Video Mission gehabt hätte. wäre ich wahrscheinlich nicht hingegangen, weil die meisten Lesungen, bei denen ich war, echt gelangweilt haben. Aber Miri hat eine echt gute Auswahl zusammengestellt, deshalb vielen Dank.

Peng

Als Mitglied Nr. 14 bin ich der Erste, der nach der Vereinsgründung der Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V (Heute auch als Peng bekannt) beigetreten ist.

Im zweiten Jahr von Peng war ich dann auch Mitglied des Vorstands und habe mich um Sponsoring und Lobbyismus gekümmert, habe dann aber den Vorstand wieder verlassen um Platz für andere zu machen. (Ob ich so nen Titel habe oder nicht hat relativ wenig Auswirkung darauf wieviel ich mache. Außerdem gab mir diese Position im Schatten die Möglichkeit mehr eigene Konzepte im Rahmen des Pengs durchzuführen.

2011 wurde ich wieder zurück in den Vorstand gewählt und mache weiter das, was ich schon immer gemacht habe, nur diesmal mit Amt. Ich habe den neuen Vorstandsposten: “Strategie & Entwicklung” und werde versuchen dem Peng mal den Blick in die Zukunft beizubringen. Bisher geht unser Blick selten über 3 Monate hinaus.

Neben meinem Vorstandsposten habe ich auch die Facebook und Twitter Aktivitäten aufgebaut und pflege seit 4 Jahren Inhalte in die Webseite ein.

pengland.de

das Peng und ich bei DASDING

Krass wie lange ich hier schon wieder nichts geschrieben habe, wobei ich das Gefühl habe fast jeden Tag etwas zu schreiben. In den letzten Tagen habe ich mich vor allem auf den Mate Paten und auf das Wirtschaftsmagazin klein konzentriert. Aber da war doch noch was. Der Bericht von DASDING.tv wurde jetzt endlich ausgestrahlt:

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nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal

Als ich bei der Bundeswehr war, habe ich Kettcar und die Vorgänger-Band …but alive gehört. Während dieser Zeit hatte ich zwangsläufig mit Nazis und komischen Autoritäten zu tun. Der 11. September war gerade ein Jahr vorbei, der Krieg gegen den Irak wurde gestartet, ich sollte die Kaserne und eine US-Airbase gegen böse Terroristen verteidigen und habe nachträglich verweigert. Deshalb gefiel mir zu der Zeit vor allem das, sehr aggressive, erste Album „Für uns nicht“ mit Songs wie „Nur Idioten brauchen Führer“ und „Krieg, keinen Frieden“. Das Album hatte zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber es hat mich in meiner damaligen Realität abgeholt. Über die Zeit bin ich ruhiger geworden und meine Lieblingssongs und Alben haben sich schleichend verschoben. Aber erst, als ich beim letzten Album „Hallo Endorphin“ angekommen war, ist mir aufgefallen, dass ich die fünf Alben chronologisch gehört habe. Als nächstes kam Kettcar dran und die Erkenntnis, dass mir die Texte von Marcus Wiebusch einige Jahre Entwicklungszeit gespart haben und wie Musik Identität beeinflussen kann. Und auch wenn ich mich heute von der Musik emanzipiere und sage „Ihr frustrierten alten Männer, das Internet entscheißt die Welt“ haben mich wenige andere Künstler so geprägt wie diese beiden Bands. Dabei geht es nicht um einzelne Songs, sondern viel mehr um die Entwicklung der Positionen über die Jahre. Es war aber nicht nur der Inhalt, sondern auch die Wortwahl, die mich beeinflusst hat. Ich baue regelmäßig Zitate aus den Songs in meine Texte ein. Genug Einleitung, lassen wir ein Zitat sprechen:

tl;dr Kettcar und …but alive haben mich besonders in meiner Bundeswehr Zeit stark geprägt und verhindert, dass ich mit linken Parolen um mich werfe.

Falsche Vorurteile sind gefährlich und das nicht nur für Ausländer. Natürlich dienen Vorurteile der Komplexitätsreduktion und sie ermöglichen uns mit unserer immer schnelllebigeren Umwelt klar zu kommen. Aber wenn veraltete Konzepte und Ideen als gegeben und nicht mehr veränderbar wahrgenommen werden, dann blockieren Sie uns.

nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal
nur weil man es nicht besser kennt, ist es nicht (noch lange nicht) egal
Kettcar – Deiche

Es gibt immer Menschen, die am Alten festhalten wollen, weil sie damit sehr erfolgreich waren. Ich kann verstehen, dass Zeitungen das Internet hassen.

du weißt: der Kuchen ist verteilt und spürst: die Krümel werden knapp
Kettcar – Deiche

Da ich mittlerweile versuche meine eigene Firma aufzubauen, merke ich immer stärker, dass die in Deutschland garnicht gewollt ist. So schrieb mit das Ordnungsamt, auf die Frage ob es möglich ist einen mobilen Club-Mate-Verkaufsstand zu machen: „Mobile Verkaufsstände/Imbisse können aus Gründen der Gleichbehandlung und der Vielzahl bereits gestellter Anträge grundsätzlich auf öffentlichen Flächen nicht zugelassen werden.“ Wer sich also kein Ladengeschäft leisten kann, wird vom Handel ausgeschlossen!

Deiche brechen richtig – oder eben nicht
Kettcar – Deiche