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Geld und Wirtschaft – Wo ist die Zukunft hin?

Der nächste Teil der Serie: Wo ist die Zukunft hin? bei dem ich mit Jannis über Geld und Wirtschaft diskutiere. Nächste Woche kommen dann noch mal die Medien dran. Aber mit der Diskussion zwischen uns beiden, wollen wir eigentlich nur einen Startschuss liefern. Unser Plan ist es einmal im Monat im First Live in Mainz ein Treffen zu einem Zukunftsthema zu machen. Interesse?

Für alle die gerne mehr über das Thema Geld diskutieren möchten, baue ich zur Zeit eine Webseite auf: futuremoney.org

Erst einmal Danke sagen – Gründerbus

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Die 10 Tage im Gründerbus waren unglaublich gut. Vielen Dank an das Team, meine Mitfahrer und alle die für uns Workshops organisiert haben. Ich habe in den paar Tagen mehr gelernt als in einem Jahr Studium. Ich durfte viele talentierte und interessierte Menschen kennen lernen. Es war spannend zu beobachten, wie die Ideen immer ausgereifter wurden.

Aber auch unser Team war großartig. Danke Alexej, danke Rob. Es hat echt Spaß gemacht.

Ich kann jedem nur empfehlen bei der nächsten Aktion des GründerBus dabei zu sein. Und der Gründerbus sollte zum Pflichtprogramm für alle Schüler werden, ich eingespannt ob es dafür bald Gründertours gibt.

Der Gelduntergang ist kein Weltuntergang

Ich weiß nicht ob es eine gute oder schlechte Idee war mich vor die Börse Frankfurt zu stellen. Denn es schaut nicht gut aus für Euro und Dollar.

Aber welche Konsequenzen würde ein Crash der Währungen mit sich bringen?

Dank Hollywood gehen wir natürlich vom Schlimmsten aus. Das heißt marodierende Banden ziehen durch die Stadt und kämpfen um die letzten Nahrungsmittel. Diese Angst hat mich in den letzten Wochen wirklich gelähmt.

Aber ein Abend mit Freunden am Rhein gab mir dann wieder Hoffnung, dass uns das diesmal erspart bleibt, denn ich glaube die meisten Mitmenschen haben überhaupt keine Lust auf Revolution und die neuen Kommunikationstechnologien werden uns dich Möglichkeit geben, den Laden auch ohne Geld am Laufen zu halten. Eine neue Übergangswährung lässt sich innerhalb von Stunden aufbauen. Was soll uns also passieren?

 

Die Zukunft der Arbeit ist weniger Arbeit

Wie ich schon sagte: Ich werde die Zukunft nicht den Bürokraten überlassen hier der erste Aspekt: Arbeit

Die neue Arbeitswelt wird sich vor allem durch eins auszeichnen, weniger Arbeit. Die Produktivität hat in den letzten Jahrzehnten derart zugenommen und wird weiter zunehmen, auf der anderen Seite wird die Verfügbarkeit von Ressourcen immer geringer, es wird also Zeit einen Gang runter zu schalten. Das ist aber auch bitter nötig, weil immer mehr Arbeitnehmer an Depressionen und Burnout leiden.

Produktivitätswunder Geld

Der größte Produktivitätsschub steht uns allerdings noch in den nächsten Jahren bevor, wenn Geld nicht mehr bezinst wird und stattdessen ein Schwundgeld eingeführt wird. Wir befreien uns von dem Irrglauben, dass man Geld für sich arbeiten lassen kann, weil am Ende doch Menschen irgendwo für die Zinsen arbeiten müssen.

Die 20h Woche wird dadurch für die meisten Arbeitnehmer Realität, dies schafft auch wieder neuen Raum für soziale Tätigkeiten. Pflege von Verwandten, Mitarbeit in gemeinnützigen Vereinen, Kindern etwas beibringen usw. wird dann ein wichtiger Bestandteil der sozialen Absicherung und der Altersvorsorge. Dabei ist die 20h Grenze relativ flexibel und soziale Arbeit kann mit Geldarbeit verrechnet werden. Jeder macht das, was er am besten kann.

Mitarbeiter stellen sich selber ein

Der Unterschied zwischen Innen und Außen löst sich für Unternehmen immer mehr auf. In diesem Feld bietet die Internetplattform Bettermeans.com bereits einen Ansatz. Innerhalb einer Führungsgruppe werden Aufgaben definiert und mit Budget ausgestattet. Diese sind dann zum Teil intern und zum Teil extern einsehbar. Jeder kann diese Aufgaben erledigen und bekommt dann das Budget gutgeschrieben. Wer dann einen Verbesserungsvorschlag hat, kann diesen dann einfach definieren. Wenn die Führung ihn für strategisch sinnvoll erachtet, wird er freigeschaltet und kann umgesetzt werden. Auch der Arbeitssimulation wird man durch dieses neue Management besser her, denn die Arbeitszeit verliert an Bedeutung, was zählt ist das Ergebnis.

Vergütung von externen Mitarbeitern

Auch die Wertschöpfung die durch kurze Telefonate und Nachfragen geschaffen wird, wird präziser abgebildet. Es ist dann nicht mehr nötig alles Wissen intern zu haben, sondern man kann durch ein automatisiertes Steuer- und Abrechnungssystem einfach Beratung im Minutentakt oder mit Pauschalen finanzieren.

Die Ziele werden transparenter

Heute wissen viele Mitarbeiter überhaupt nicht, was das Ziel eines Unternehmens ist, dies führt zu einem erheblichen Produktivitäts- und Zufriedenheitsverlust. in Zukunft wird es deshalb immer wichtig die Ziele klar und verständlich zu formulieren, um die so genannten High Potentials, die sich nur schwer binden lassen, zum Vorbeikommen zu bewegen.

Schreibtische in der Cloud

Der physikalische Ort wird an Bedeutung verlieren, wobei es immer noch wichtig bleibt, dass sich Menschen persönlich treffen. Klassische  Meetings, bei denen es nur um ein Statusupdate geht, werden allerdings durch effizientere Management- und Trackingsoftware ersetzt und finden nur statt wenn es ein konkretes Ziel gibt.

Arbeiten mit Freunden

Heute zwingt einem die Arbeit oft mit Menschen zu kooperieren, mit denen man nicht klarkommt. Dadurch wird unglaublich viel Leben und Freude verschwendet. Die neue und flexible Arbeitswelt wird dies entzerren, dadurch dass es keine klare Grenze mehr zwischen Innen und Außen gibt, geht man sich leichter aus dem Weg. Das Mehr an Freizeit bietet außerdem bessere Möglichkeiten sich ohne Druck und Verantwortungszuweisungen kennen zu lernen oder auch sich aus den Weg zu gehen.

Blogparade:

Diesen Beitrag habe ich für die Blogparade:

Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?

von netmedia.de geschrieben, aber auch für mich und alle Leser.

Animationsfilm von Max von Bock – Wie funktioniert Geld

Sehr schöner Animationsfilm von Max von Bock, mit schön schwarzem Humor, zum Thema Geld:

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3: