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Das Ende von Opel und dann?

Die täglichen Staus in fast allen Städten zeigen eindrucksvoll, dass das Auto, egal ob mit Strom, Wasserstoff oder Benzin betrieben, nicht die Antwort auf unsere Mobilitäsfrage sein wird. Deshalb werde ich Opel nach der Pleite auch keine Träne nachweinen. Weniger Autos bedeutet mehr Platz für Menschen und sorgen auch für einen effizienteren ÖPNV, was ich persönlich für recht attraktiv halte.
Aber wenn Opel dann mal abgewickelt wird, bleiben in Rüsselsheim einige Gebäude übrig und das kann der gesamten Region helfen. Günstiger Raum hilft gerade jungen Unternehmern und mit der Lage mitten im Rhein-Main-Gebiet sind die Opelwerke optimal gelegen um ein Innovationshub zu werden.

Eigentlich könnte dieser neue Standort auch für Mainz große Vorteile haben, weil die Stadt für viele, fertige Studenten einfach zu teuer ist. Man ist von der Innenstadt fast genauso schnell in Rüsselsheim wie am Lerchenberg. Nur leider wird unser aktuelles Steuer-Gesetzt einen Strich durch diese Rechnung machen, weil das Geld ja in einen anderen Kreis bzw. ein anders Bundesland fließen würde und sich eine Nutzung des Potentials für die Mainzer Politiker nicht lohnen würde.

Schade eigentlich, dass imaginäre Grenzen hier sinnvolle Lösungen verhindern werden.

Am Freitag heißt es "Leinen Los!" am Nordhafen

Freitag findet am Nordhafen der Tag der offenen Tür statt und ich habe die besondere Ehre dort den Gründerwettbewerb „Leinen Los!“ zu moderieren. Das freut mich natürlich weil ich die Idee vom BetaPitch mitgebracht habe und sie wirklich viel besser umgesetzt wurde, als ich mir das selber gemacht hätte. Bei dem Wettbewerb hatte Gründer aus Rheinhessen die Chance ihre Idee einzureichen und ein Dienstleistungspaket im Wert von 10.000€ zu gewinnen. Geile Nummer, ich bin schon gespannt wie sehr das den Gründern helfen wird.

Ins Finale haben es drei Ideen geschafft:

Mehr über die Ideen gibts beim Sensor.

Am Freitag ab 14 Uhr stellt jede Gruppe ihre Idee in jeweils 10 Minuten vor. Am Ende entscheidet eine Jury zusammen mit dem Publikum über den Gewinner.

Ab 16 Uhr könnt ihr euch dann auch die Büros anschauen und Abends wird gefeiert.

Also, merkt euch das schon mal vor:

https://www.facebook.com/events/223683204410782/

PS: Das Video habe ich auch gemacht

Gutenberg 2012

Crowdfunding

Gutenberg 2012 – Podcasts über alte und neue Medienrevolutionäre


http://www.startnext.de/gutenberg

An diesem Projekt arbeite ich jetzt intensiv seit Anfang Mai. Ich werde mal ausprobieren ob ich ein Kulturprojekt finanziert bekomme.

Gutenberg ist der Mann des letzten Jahrtausends und hat durch die Verbesserung des Buchdrucks die heutige Wissensgesellschaft überhaupt erst ermöglicht. Aber wir verlassen die Gutenberg Ära (Einer zu Vielen) und lernen durch das Internet etwas neues kennen (Viele zu Vielen). In meinem Projekt möchte ich die Rolle von Gutenberg nochmal für Youtube aufbereiten und die Geschichte bis in die heutige Zeit fortsetzen. Wer sind die Gutenbergs 2012?

Blog Beiträge:

Videos:

Lars Reichow über Gutenberg 2020

Pecha Kucha Vortrag – We are about to make history

 

Bücher über Gutenberg – John Man „The Gutenberg Revolution“ & Stephan Füssel „Johannes Gutenberg“

 

Was ist so spannend an Gutenberg?

 

Ich mach was mit Gutenberg und brauche eure Hilfe

Presse:

Sensor Juni: From Gutenberg to Zuckerberg: Crowdfunding in Mainz

http://www.sensor-magazin.de/from-gutenberg-to-zuckerberg-crowdfunding-in-mainz/

AZ 01.06.2012: „Schutzpatron des Silicon Valley“

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/12035120.htm

AZ 02.06.2012: Jeff Jarvis würdigt in Mainz Gutenberg als Urahn von Apple & Co.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/kultur/literatur/12040798.htm

 

Gegen den Konzeptklau

Wie oft habe ich schon Konzepte geschrieben, die dann „nicht passten“ und auch nicht bezahlt wurden, deren Kern ich dann aber nach 6-12 Monaten in der Unternehmenskommunikation wieder fand.

Aber was soll ich machen? Jura studieren oder mir einen Anwalt suchen?

Dann verschenke ich es halt an die Konkurrenz

Meine Methode damit umzugehen ist bisher, dass ich die Ideen wenigstens Online stelle und so als Werbung für mich selber nutze. In Zukunft werde ich das aber aktiv kommunizieren, vielleicht wird dann die eine oder andere Firma bereit sein, mir zumindest die Arbeit am Konzept zu bezahlen.

Ein weiterer Teil meines Plans ist es aber auch, nicht mehr umsonst für größere Firmen zu arbeiten.

Und helfe Gründern, statt den Firmen die es sich leisten könnten

Ich glaube es bringt mir und der Gesellschaft mehr, wenn ich stattdessen für ein paar tolle Gründungen arbeite und mich mit Future Money bezahlen lasse.

Hardy Trzenschiok

Hardy ist mein Lieblings BWLer und hat sein Büro im Mainzer Nordhafen. Dort entwickelt er mit verschiedenen DesignBüros Konzepte für lokales Marketing. Außerdem ist er Gründerberater und hilft so auch anderen Unternehmen auf den Weg.

www.rohbau-sonnenschein.de