Das Ende von Opel und dann?

Die täglichen Staus in fast allen Städten zeigen eindrucksvoll, dass das Auto, egal ob mit Strom, Wasserstoff oder Benzin betrieben, nicht die Antwort auf unsere Mobilitäsfrage sein wird. Deshalb werde ich Opel nach der Pleite auch keine Träne nachweinen. Weniger Autos bedeutet mehr Platz für Menschen und sorgen auch für einen effizienteren ÖPNV, was ich persönlich für recht attraktiv halte.
Aber wenn Opel dann mal abgewickelt wird, bleiben in Rüsselsheim einige Gebäude übrig und das kann der gesamten Region helfen. Günstiger Raum hilft gerade jungen Unternehmern und mit der Lage mitten im Rhein-Main-Gebiet sind die Opelwerke optimal gelegen um ein Innovationshub zu werden.

Eigentlich könnte dieser neue Standort auch für Mainz große Vorteile haben, weil die Stadt für viele, fertige Studenten einfach zu teuer ist. Man ist von der Innenstadt fast genauso schnell in Rüsselsheim wie am Lerchenberg. Nur leider wird unser aktuelles Steuer-Gesetzt einen Strich durch diese Rechnung machen, weil das Geld ja in einen anderen Kreis bzw. ein anders Bundesland fließen würde und sich eine Nutzung des Potentials für die Mainzer Politiker nicht lohnen würde.

Schade eigentlich, dass imaginäre Grenzen hier sinnvolle Lösungen verhindern werden.

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