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J. G. Jung Typologie – So langsam verstehe ich es

Als ich mich vor einem Jahr zum ersten Mal mit dem MBTI auseinander gesetzt habe, war das für mich auf alle Fälle eine wichtige Erfahrung. Ich habe zwar noch nicht das zugrunde liegende Prinzip verstanden, aber mittlerweile bin ich extrem sicher, dass ich ein INFJ bin, aber ich kann mittlerweile auch die Kritik an dem Testverfahren verstehen:

Im letzten Monate habe ich mich dann aber nochmal auf das Thema gestürzt und ich denke auch angefangen es zu verstehen. Denn die Buchstaben sagen weniger über die Persönlichkeit aus als man denkt. Denn viel wichtiger als die Buchstaben sind die sich daraus ergebenen Funktionen. Man kann z. B. introvertierte oder extrovertierte iNtuition haben. Da sind die Buchstaben zwar gleich, aber in der Welt macht das einen großen Unterschied.

Damit ist es aber noch nicht erledigt, denn jeder Mensch bildet im Laufe seines Lebens alle seine Funktionen weiter aus. Das nennt sich dann Individuation, aber das bekommt nochmal einen eigenen Beitrag.

Ich überlege grad ob ich das Ganze Thema mal auf Deutsch übersetze, besteht da Interesse?

Braune M&Ms – Sorgfältigkeit

Bei Tim Ferris habe ich eine schöne Anekdote entdeckt:

David Lee Roth von Van Halen, hat bei Verträgen mit Konzertveranstaltern immer einen Absatz eingefügt, dass im Backstageraum immer eine Schlale mit M&Ms stehen muss in der kein einziges braunes M&M vorhanden ist.

Das ganze war kein Fetisch von ihm, sondern seine Band hatte einen Bühnenaufbau der 6-10 mal schwerer war als bei anderen Bands. Durch die M&Ms Schale konnte er sichergehen, dass die Veranstalter den Vertrag bis ins letzte Detail gelesen haben und alle nötigen Ressourcen organisiert hatten.

Gab es ein Problem mit den M&Ms war meist auch etwas beim Bühnenaufbau faul.

Myers-Briggs-Typindikator: Berufswahl auf amerikanisch

Vor ein paar Tagen habe ich ja schon mal über die no regrets career academy geschrieben: Mit Leidenschaft zur richtigen Karriere

In dem Video gibt Jen als einen Hinweis, wie man seinen Traumberuf finden kann, den Myers-Briggs-Typindikator an. Das ist ein Persönlichkeitstest, der einen in eine von 16 Schubladen steckt. Der Test kostet meist Geld, aber ich habe hier einen kostenlosen entdeckt: http://www.humanmetrics.com/cgi-win/JTypes1.htm (auf englisch)

Die Vektoren:

(laut Wikipedia)

I oder E – Introversion oder Extraversion

Dies beschreibt die Motivation zur Sinneserfahrung. Diese Unterscheidung ist weit geläufig. Ein außenorienter Mensch ist kontaktfreudiger und breiter interessiert, ein innenorienter Mensch konzentrierter und intensiver. Man spricht auch von der Tendenz zur Weite (E) bis Tiefe (I) der Sinneserfahrung.

Hier wird von einer Gleichverteilung in der Bevölkerung ausgegangen.

N oder S – Intuition oder Sensing

Dies beschreibt die Verarbeitung der Sinneseindrücke, der sensorische Geist gewichtet die „Rohdaten“ bzw. unmittelbaren Eindrücke am höchsten, der intuitive Geist verlässt sich stärker auf seinen sechsten Sinn, also auf die Interpretation und den Gesamtzusammenhang. Der sensorische Geist ist detailorientiert und exakt im Verarbeiten von konkreter Information sowie im Begreifen des Hier und Jetzt. Der intuitive Geist achtet eher auf das Ganze als auf dessen Teile und ist eher zukunfts- und möglichkeitenorientiert.

Es wird davon ausgegangen, dass Sensoriker etwa zwei Drittel bis drei Viertel der Bevölkerung ausmachen.

F oder T – Feeling oder Thinking

Dies beschreibt die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden. Der Denker (thinking) betrachtet die ihm vorliegenden Informationen eher von einem rationalen Standpunkt und versucht, mittels objektiver Wertesysteme (z. B. Gesetze) zu Entscheidungen zu gelangen. Er ist resultatorientiert im Sinne der optimalen Lösung der Sache. Der Fühlende (feeling) beachtet seine persönlichen Wertesysteme (Moral) stärker. Er urteilt entsprechend dieser Systeme und ist bemüht alle Parteien zu einer Lösung der Sache mitzunehmen: Hier wird von einer Gleichverteilung bei geringfügig mehr Fühlern ausgegangen. Gleichzeitig besteht hier die größte Unausgewogenheit zwischen den Geschlechtern: Schätzungen zufolge sind etwa zwei Drittel der Denker Männer und etwa zwei Drittel der Fühler Frauen.

J oder P – Judging oder Perceiving

Dies beschreibt die Tendenz die Eindrücke der Umwelt schnell zu strukturieren oder noch länger weitere Eindrücke aufzunehmen. Der Perceiver ist lange offen für neue Eindrücke und zeigt sich bereit, seine Entscheidungen und Pläne zugunsten neuer Informationen zu überdenken. Dies bedeutet auch, dass man spontaner handelt und sich flexibler unregelmäßigen Umständen anpassen kann (perceiving). Im Gegensatz dazu steht die Entschiedenheit. Der Urteilende (judging) entscheidet bereits, bevor ihm alle Informationen vorliegen und hält an einmal getroffenen Entscheidungen und eingeschlagenen Wegen auch unter widrigen Umständen fest. Bevorzugt handelt er systematisch und planmäßig. Falls erforderlich, werden Pläne angepasst, jedoch werden diese ungern völlig verworfen. Der Urteilende hat außerdem eine stärkere Neigung zum Dominieren und Kontrollieren. Er zeigt im Handeln weniger Spontanität, dafür jedoch mehr Disziplin und Konsistenz.

In dieser Dimension ist ungefähr von einer Gleichverteilung auszugehen.

Was bringt´s?

Bei mir war´s so, dass ich bei einigen Fragen unschlüssig war, ob ich jetzt ja oder nein ankreuze, dementsprechend war ich auf einigen Achsen auch relativ nah an der Mitte und ich kann mir vorstellen, dass ich bei einem zweiten Ausfüllen des Tests zu einem etwas anderen Ergebnis kommen werde. Trotzdem hat mich das Ergebnis überrascht, ich hätte mich selber wohl in eine ganz andere Kategorie gesteckt und mir ist an einigen Punkten klar geworden, warum ich manches gerne mache und mich vor anderen Aufgaben eher drücke. Dafür war der Test schon mal gut.

Bevor ich aber mein Ergebnis verrate und was ich daraus interpretiere, lasse ich euch mal mit dem Test allein:

http://www.humanmetrics.com/cgi-win/JTypes1.htm (auf englisch)

Ich würde mich freuen, wenn wir uns in ein paar Tagen über die Ergebnisse Austauschen könnten.

Für Sony nach Paris – Die neue Kamera

Geiler Scheiß, Sony bezahlt mir nen Kurztrip nach Paris, damit ich mir ne neue Kamera anschaue und „Below-the-Line“ darüber berichte. Die Chance dabei teilzunehmen hat mir Steffen von Unexpected und Hackermovies ermöglicht. Morgen gehts los.

Das ist jetzt nicht die erste Kamera, die ich teste, aber ich muss mir zum ersten mal Gedanken machen wie ich mit Kritik umgehe. Die Presseagentur von Sony hat mir zwar gesagt, dass sie mein Urteil nicht beeinflussen wollen, aber in wieweit ich mich selber zensiere, ist für mich die Frage. „Niemand beißt die Hand, die einen füttert“. Ich bin gespannt auf die Kamera und hoffe wirklich, dass ich von ihr begeistert bin. Aber noch ist alles Spekulation.

Auf Hackermovies habe ich schon mal nach Hammer-Features für die neue EX gefragt:

http://www.hackermovies.com/501571/hammer-features-bei-der-neuen-sony-ex

Mehr zur Kamera dann auf Hackermovies und zur „Hand die einen füttert“ hier.