Mediale Selbstverteidigung

Als ich zum ersten mal über Twitter auf dieses Video gestoßen bin, war ich geschockt. Das hätte mir auch blühen können. Bisher dachte ich immer, solange ich bei einer Demo keinen Scheiß baue kann mir nichts passieren.

Ok, ich höre schon auf mit dem dramatisieren, ich will hier auch keinen Polizeistaat ausrufen und ich glaube nicht, dass diese Einschüchterung systematisch passierte. Aber wie ich im Video zu erkennen glaube, ist die ganze Gruppe daran beteiligt ist. Es handelt sich leider nicht um einen Einzeltäter. Keiner stellt sich seinem Kollegen in den Weg und hilft dem Bürger.

Neben dieser bitteren Seite, hat die Geschichte aber auch etwas gutes.

180.000 Klicks in zwei Tagen

und diverse Screengrabs in Zeitungen und Newsseiten sorgen jetzt für die nötige Aufmerksamkeit. Mit jedem der das Video gesehen wächst der Druck auf die Politik. Ich hoffe man findet die Ursachen für solches Verhalten und bekommt es in den Griff, damit ich auch weiterhin gefahrlos demonstrieren kann.

Ich schreibe diesen Artikel als präventive mediale Selbstverteidigung.

http://netzpolitik.org/2009/fsa09-unerfreuliche-polizei-aktion/

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  1. […] braucht schon Springer? Soll die Bildzeitung doch schreiben was sie will. Das Fahrradfahrer-Video aus Berlin zeigt, wie schnell man mit eigenen Aufnahmen Druck aufbauen kann. Jetzt wird zurück […]

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