Netzpolitischer Nachtrag

Gestern war der Netzpolitische Abend und ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. So richtig dazu gelernt habe ich nicht und wie viel die Versprechungen wert waren, kann erst die Zukunft beantworten. Die Diskussion drehte sich zumeist um die Standardsituationen der deutschen Netzpolitik und meine Kampfthese: „Wozu brauchen wir noch Politik, wenn wir über das Internet in Echtzeit kommunizieren können.“ Mein Eindruck war, dass sich die Grünen noch von den Themen treiben lassen und eher reagieren, statt selber Themen in die Diskussion einzubringen. Der konstruktivste Beitrag kam aus dem Publikum. Es wurde gefragt, ob die Grünen, falls sie gewählt werden, ihre Gesetzesentwürfe schon vor den Landtagssitzungen öffentlich diskutieren werden und sie haben zumindest versprochen, das zu besprechen.

Ich bin einfach misstrauisch, was Politik angeht und kann mir meine endgültige Meinung  leider erst nach der Wahl bilden.

Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, war das starke „Branding“ der Veranstaltung und die starke Trennung zwischen Podium und Besuchern.

Aber nett waren se alle, die Grünen und das Publikum und wir werden deshalb auch weiterhin der Politik erlauben im Peng Veranstaltungen zu machen, so wie jedem unpolitischen auch.

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