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Peng Party Trailer (Mit Steadycam gefilmt)

Am 23.05.2006 ist mein erstes Youtube Video erschienen. Es war der Trailer für die erste Peng Party. (s.u.) und seitdem habe ich immer mal wieder Videos für Peng produziert. Ich verdiene zwar keinen Cent damit, aber es ist einfach eine tolle Möglichkeit um etwas neues auszuprobieren. Die Facebook-Seite hat mittlerweile schon über 5000 Fans (und war auch so ein Experiment) und das bedeutet, dass man an einem Tag locker 500 Leute für sein Video begeistern kann, aber auch nur wenn es gut ist. Man kriegt keine Likes & Shares geschenkt…

Das Experiment bei diesem Video war der Einsatz einer Steadycam, die ich mir von Seibert Media ausgeliehen habe.

Das Ziel dieses Videos ist vor allem Lust auf das Event zu machen. Es geht mehr darum eine Stimmung und Begeisterung zu transportieren als jetzt eine konkrete Botschaft zu verkaufen. Dank dem Schnitt von Aline Koch ist das Video auch noch richtig unterhaltsam geworden.

Aber mein Experiment mit der Steadycam war nicht so erfolgreich, dass ich mir jetzt sofort eine eigene anschaffen werde. Für meinen Fokus: „Schnelle und einfach Videos“ ist das einfach zu viel Aufwand. Es bringt leider nicht den Mehrwert um die Mehrarbeit zu rechtfertigen. Lustig war es trotzdem 🙂

 

Kunst – Theater im Pengland noch bis Samstag

Ich bin zwar nicht so der Theater-Kenner und trotzdem habe ich einen Geheimtipp für euch. Heute und am Samstag, jeweils um 20Uhr, gibt es die letzten beiden Vorstellungen von „Kunst“. 3 Freunde streiten sich wegen einem Kunstwerk das weiß auf weiß ist. Das Stück dauert ca. 90 Minuten, aber es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Also, nicht verpassen und los ins Pengland:

http://www.pengland.de/?sp_events=theaterinszenierung-kunst-von-yasmina-reza

PS: Ihr solltet schon um 19:45 Uhr da sein, denn wenn die Vorstellung beginnt kommt niemand mehr rein.

Mittwoch 19Uhr: Wie funktioniert Crowdfunding

Bei vielen Projekten stellt sich die Frage der Finanzierung und eine neue Möglichkeit wird auch in Deutschland immer beliebter:

Crowdfunding

Ich habe vor ein paar Tagen selber ein Projekt gestartet und weil ich alles am besten lerne, wenn ich Wissen mit anderen teile, mache ich dazu am

Mittwoch 6. Juni ab 19Uhr im Pengland einen Workshop

Inhalte:

  • Wie funktioniert Crowdfunding
  • Für wen lohnt sich Crowdfunding
  • Welche Plattformen gibt es
  • Wie präsentiert man ein Projekt

Mehr zu dem Termin:

Mehr zu meinem Projekt:

Wie funktioniert Crowdfunding?

06.06.2012 ab 19Uhr im Peng

Ihr wollt gerne ein Projekt umsetzen und euch fehlt das Geld? Vielleicht finden es aber andere so geil, dass sie bereit sind euch finanziell zu unterstützen.

Genau für diese Situation haben sich in den letzten Jahren einige Plattformen im Internet gebildet.

Ich selber probiere das gerade mit meinen Podcast über alte und neue Medienrevolutionäre aus:
http://startnext.de/gutenberg

Bei diesem Workshop wird er euch erst einen Überblick über das Crowdfunding geben und dann anhand seines Projekts erste Erfahrungen mit euch teilen.

Ziel wäre es, dass Ihr nach dem Workshop sofort loslegen könnt um eure eigenen Projekte zu finanzieren.

Es wäre toll wenn sich daraus langfristig ein Stammtisch entwickelt, bei dem wir voneinander lernen können.

Der Vortrag findet im Rahmen der Eröffnungsausstellung im Pengland 5.0 statt.
http://www.pengland.de/?sp_events=erste-ausstellung-5

Event bei Facebook:

https://www.facebook.com/events/360408627356671/

 

Unternehmen, die nur auf sich selber schauen

Ich weiß nicht ob es zwangsläufig passiert, aber ich habe den Eindruck, dass jede Organisation, die wächst, sich immer mehr mit sich selber beschäftigt. Das ist nicht nur bei Firmen so, sondern das erlebe ich auch immer wieder bei Peng. Am Anfang gibt es noch kein innen auf das man schauen könnte. Man ist gezwungen einen intensiven Kontakt mit seiner Umgebung zu suchen. Alles ist sehr flexibel, weil die Verantwortung meist bei einer oder wenigen Personen liegt. Entscheidungen können schnell getroffen werden. Mit dem Wachstum wird es dann notwendig die Aufgaben und die Verantwortung zu verteilen. Das nennt sich dann funktionale Differenzierung, und bedeutet in der Praxis das man eine Form von Hierarchie einführt. Das kann gut laufen, aber irgendwann bilden sich Flaschenhälse, bestimmte Entscheidungen hängen dann an bestimmten Personen und man fängt an Gegeneinander zu arbeiten. Selbst wenn alle zusammen arbeiten, fängt man an über die Vorlieben der Entscheidungsbefugten nachzudenken.

Kommt dann auch noch Druck hinzu, z.B. durch Entlassungen, werden die Leute vorsichtig. „Bloß keine Fehler mit dem Chef machen!!!“, „Ich muss die Kennzahlen erreichen!!!“.

Merkt ihr was? Wir beschäftigen uns gerade nur mit dem Innen. Aber das hat im Grunde keine Bedeutung für die Organisation. Es kommt auf den Kontakt mit der Außenwelt an. Gefällt dem Kunden das Produkt? Behandelt man Kooperationspartner fair? Oder im Fall von Peng, haben die Leute Bock geiles Zeug zu machen oder anzuschauen?

Kennt ihr Ausnahmen oder Alternativen?