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Startup Weekend Mainz 2014 – Rückblick und Ausblick

Es ist zwar schon etwas her, aber ich hatte nach dem Startup Weekend in Mainz erst mal ziemlich viele Projekte, bei denen ich aufholen musste. Jetzt hatte ich dann aber doch mal wieder etwas Zeit, das Video zu schneiden.

Falls du nach dem Video Lust bekommen hast auch mal so ein Wochenende zu erleben, dann melde dich doch hier drunter an. Die nächsten Events in Koblenz und Frankfurt werden bereits geplant und auch im Rest der Republik werden es immer mehr Startup Weekends. Also, trag dich ein.

Videomarketing Statistik Video – Infoporn 2014

Warum wird Webvideo eigentlich immer wichtiger?Dieses Video mit Statistiken bringt es auf den Punkt:

Es geht nicht (nur) um Geld

Beim Gründergrillen in Frankfurt habe ich zum ersten Mal selber mein Unternehmen gepitcht und ich entschied mich spontan den Spieß einfach um zu drehen. Statt zu erzählen wie geil ich bin, habe ich entschieden zu erzählen, an welcher Stelle ich nicht weiter komme. (Ich würde gerne skalieren) Und das Ergebnis war großartig. Nach dem Pitch kamen mehrere auf mich zu und gaben mir Tipps.
Das beste Gefühl war aber, als ich auf eine echte Goldnische hingewiesen wurde und sagen konnte: „das ist nichts für mich.“

Es zählt eben nicht nur, was man tut. Es zählt was man lässt. Und die Chance die ich ausschlug war eine Dienstleitung für große Unternehmen. Das beste für mich war, dass ich nicht nur einfach „Nein“ gesagt habe, ich wusste genau warum. Mir geht es nicht einfach darum Videos zu verkaufen. Ich will am strategischen Einsatz von automatisierter Kommunikation mitarbeiten. Ich will über Geschäftsmodelle und Chancen diskutieren um dann das Beste aus den Möglichkeiten zu machen. Video ist mein Medium dafür, aber Video ist nicht alles.
Ich mache gerne Videos von Gründerevents, weil ich damit helfen kann, die Gemeinschaft zu stärken, aber einfach nur Events ist mir zu wenig. Da hilft Geld nicht um mich zu motivieren.

Wir drucken Wikipedia aus!

Oh ja, Ihr habt richtig gehört. Einer der Gründe, warum es in meinem Blog so still war, war dieses Vorhaben. Zusammen mit PediaPress, dem offiziellen Print on Demand Partner von Wikipedia, habe ich eine Crowdfunding Kampagne entwickelt und jetzt geht es endlich los.

Wir sammeln 50.000$ um endlich mal eine Idee umzusetzen, die schon viele vor uns hatten: Wir drucken Wikipedia aus. In Büchern. In 1000 Büchern um genau zu sein. Diese Bücher zeigen wir dann bei der jährlichen Konferenz für Wikipedianer und wenn es noch besser läuft auch überall auf der Welt.

Warum ich das Projekt so genial finde?

  1. Es ist ein Backup, das auch ohne Strom funktioniert. (Man weiß ja nie)
  2. Es zeigt einfach mal, wie viel Wissen ein unkoordinierter Mob schaffen kann, wenn man die Hürde klein hält. (zum Vergleich: Die Encyclopædia Britannica hatte 32 Bände)
  3. Es ist eine Zeitaufnahme. In 10, 20, 30 oder vielleicht auch 100 Jahren können wir sehen, wie wenig wir wussten. Das geht zwar auch direkt mit Wikipedia, aber wer nutzt schon diese Funktion.
  4. Es ist unpraktisch… es ist Kunst.
  5. Ich lerne viel über Crowdfundig dazu und habe einen Grund spannende Leute anzuschreiben.
  6. Wenn alles klappt, darf ich Druck und Ausstellung in England filmen.

Also, wenn ihr das Projekt ebenso genial findet wie ich, dann helft bitte mit, das zu verbreiten oder macht ein wenig Kohle locker.

Viel Spaß und vielen Dank, wenn wir das Projekt durch haben, dann gibt es mit Sicherheit das ein oder andere, was ich euch darüber berichten kann.

Alle Infos dazu gibt es auf: wikipediabooks.org

Falls du noch ein paar Euro über hast, dann würde ich mich über deine Unterstützung freuen.

Beispielvideo: Industriedesigner

Ich hatte Angst, dass ich mich mit dem 100€ Video zu weit aus dem Fenster lege, denn bisher hatte ich nur Videos mit Leuten, die ich bereits kannte gemacht. Aber meine Zeit einschätzung und damit der Preis geht auch bei fast „Unbekannten“ auf. Erwartet jetzt aber keinen Bericht wie bei Galileo. Die Zielgruppe von diesem Clip hat bereits interesse daran einen Industriedesigner zu buchen und es geht darum die Kompetenzen von Klaus zu zeigen. Deshalb wird auch zweimal sein Erfahrung als Werkzeugmacher erwähnt.